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Groben Turismo S.R.L. | Reisen zu den Ursprüngen.

Ruinen in Südamerika und in Anatolien: ein Zusammenhang?

Nachdem ich mir gestern nach einer durchzechten Nacht in La Paz eine Auszeit gönnen wollte, stöberte ich, begleitet von ein wenig Unwohlsein in der Birne, auf YouTube nach einigen interessanten Videos zum Thema Archäologie oder besser „Archäologische Rätsel“ für diejenigen, die mich besser kennen, da mich meine letzten Besuche in Tiahuanaco/Puma Punku und anderen, in der Nähe befindlichen frühkulturellen Steinsetzungen regelrecht angespornt haben, mich wieder etwas umzusehen, was sich an Interessantem und für mich verwertbaren sonst noch so auf dem Globus finden läßt. Ich wollte erst gar keinen Bezug zu meinem Tätigkeitsfeld in Südamerika, bisher hauptsächlich Peru und Bolivien, herstellen, sondern mich einfach nur informieren und unterhalten und schöne Bilder sprechen lassen. Einfach mal wieder den Horizont erweitern und die imaginäre Reset- Taste betätigen, um seinen Wissensspeicher neu zu füllen.

Dabei stieß ich auf eine sehr interessante Dokumentation über die bisher offiziell älteste Ruinensätte in der kulturellen Morgendämmerung der Menschheit, nämlich „Göbekli Tepe“ im Süden der Türkei und innerhalb des sogenannten „Fruchtbaren Halbmondes“ im mittleren Osten (Link am Ende des Artikels angegeben). Dies soll keine Fachabhandlung über Göbekli Tepe werden, da ich diesen Ort bisher nicht besucht habe und nur aus Artikeln, Büchern und Videos kenne, es gibt da einige freie Forscher und Experten, die dies viel besser vermögen. Dieser konzise Artikel ist auf meinen Gefühlen verfaßt und anfechtbar, das ist mir bewußt, aber dies hindert mich nicht an der Abfassung dieses Textes. Während also ich den Film aufmerksam verfolgte, kamen mir dann doch wieder Parallelen zwischen dieser rätselhaften Stätte und dem, was ich bisher hier in Südamerka gesehen habe, in den Allerwertesten, als da wären:

1) Die Unvollendetheit


Abb. 01: Typisch für die steinzeitlichen Steinbrucharbeiten auf dem Plateau des Göbekli Tepe sind mannsbreite,, U-förmige Schrottkanäle zur Abtrennung der megalithischen (großsteinernen) Werkstücke. Im vorliegenden Fall wurde die Arbeit an einem ovalen Objekt nicht vollendet.(Originaltext von Klaus Schmidt, Hevorhebung durch mich)
Kurz vor meiner Auswanderung nach Bolivien hatte ich mir noch das Buch „Sie bauten die ersten Tempel – das rätselhafte Heiligtum der Steinzeitjäger“ des deutschen Archäologen Klaus Schmidt zugelegt, das zahlreiche aussagekräftige Photos und Graphiken beinhaltet, gerade für denjenigen, der bis dahin noch nichts oder kaum etwas von Göbekli Tepe wußte, eine wahre Fundgrube. Was mir während des Studiums dieses für einen Archäologen spannend geschriebenen Werkes auffiel, waren zwei Abbildungen von in der Umgebung von Göbekli Tepe aufgefundenen Klötzen, die unvollendet im Steinbruch lagen bzw. mit dem Mutterfels, in diesem Falle Kalkstein, noch verbunden waren, wie die beiden folgenden Bilder aus Schmidts Buch eindeutig belegen (Abb. 1 und 2).

Ein interessanter Aspekt, der im Video nicht angesprochen wurde, mich aber sofort gedanklich nach Südamerika verfrachtete (während ich dies schreibe, sehe ich mir gerade, also während der Schreibpausen, ein weiteres Video mit Andrew Collins – Link am Ende des Artikels – an. Mal sehen, ob er dies zur Sprache bringt. Nachtrag vom nächsten Tag: nein, brachte er nicht.). Wieso das denn? Nun, da man beispielsweise in Tiahuanaco, und dies wohl am berühmtesten Werkstück auf diesem Gelände, dem „Sonnentor“, bereits im Relief auf der Vorderseite sehen kann, daß der Bildhauer an beiden Rändern die knieenden Flügelwesen, insgesamt 48 an der Zahl, nur mangelhaft, also weit weniger genau in der Linienführung, mit geringerer Tiefe und weniger detailliert ausgeführt hat als diejenigen Figuren gleicher Machart weiter im Zentrum. Offenbar war er mit seiner Arbeit an dem ca. 9 Tonnen schweren Andestiblock nicht mehr ganz fertig geworden.


Abb. 02:Auch ein 7 m langer und drei Meter breiter T-Kopf-Pfeiler blieb im Steinbruch am Nordplateau liegen. (Originaltext von Klaus Schmidt, Hervorhebung durch mich).
Posnansky, der viele Jahre in Tiahuanaco tätig war, hatte diesen Umstand graphisch, also mittels Umrißzeichnungen und durch Überlagerung der genau ausgeführten Figuren mit den weniger genauen an beiden Rändern des Sonnentores in seinem Buch vor über 100 Jahren verdeutlicht. Warum wurden die Arbeiten nicht zuende geführt? Und warum treffen wir auf das gleiche Phänomen bei Göbekli Tepe, dem die offizielle Archäologie immerhin ein Alter von 11.000 bis 11.600 Jahren zubilligt, für mich eine Sensation, wenn man frühere Datierungen denkt, die kaum über 5.000 Jahre, also ca. 3.000 Jahre v. Chr., hinausgegangen sind? Was sagt dies in bezug auf Tiahuanaco und dessen wahren Alter, wenn man sich die Bausteine verschiedenster Größe zwischen dem ca. 50 km, auf dem Vulkan Kapía, befindlichen Andesit- Steinbruch und der andinen Ruinenstätte ansieht, die heute entlang des Ufers des Kleinen Titicasees eine imaginäre Linie bilden und seit was weiß ich wie lange in mehr oder weniger unfertigen Zustand, angefressen vom Zahn der Zeit, auf ihren finalen Bestimmungsort warten (siehe nachfolgende Slideshow)? Ich denke, daß die Bauunterbrechungen beider so weit von einander entfernten Stätten auf die gleiche Ursache zurückzuführen sind, und das betrifft noch viele weitere Fundorte, deren Natur oder erste Bauphase (wenn diese von späteren, klassischen Kulturen überbaut worden sind) rein megalitisch ist. Die folgende Dia- Show möge dies noch einmal vor Augen führen.

  • Abb. 03: Dieses und die folgenden Bilder zeigen die das Phänomen der Bauunterbrechung von Tiahuanaco, unfertige Blöcke unterschiedlicher Größe, Bearbeitungsgrad und Bearbeitungstechnik, die immer noch in der Gegend vertreut herumliegen. Hier sehen wir ein wenige Meter vom archäologischen Gelände zum Liegen gekommenes Werkstück, das geschätzte 10 Tonnen wiegen muß. Man beachte die seltsamen „Schmelzspuren“ an der Oberseite.

  • Abb. 04: Auch innerhalb des archäologischen Geländes treffen wir immer noch auf Baukörper im unfertigen Zustand, die alle eine unterschiedliche Formgebung aufweisen. Dieses Exemplar mit seinen drei Zapfen an der Oberseite ist nicht zuzuordnen.

  • Abb. 05: Der gleiche Baustein von hinten, was seinen runden Chrarakter gut erkennen läßt. Sollte das einst zu einem Sturz für ein Tor vollendet werden? Wir sind sicher: auch hier sollte einst ein Bauwerk entstehen, und offenbar war man gerade mit der Heranschaffung und Feinbearbeitung der Module beschäftigt, als die Arbeiter plötzlich abzogen oder tot umfielen.

  • Abb. 06: Hier sollte wohl ein Block in vier kleinere verwandelt werden. Die Aussparungen gehen nicht durch den Stein durch, so daß die Sektoren an der Basis noch verbunden sind. Was erklärt diese abrupte Bauunterbrechung?

  • Abb. 07: Der wohl seltsamste Stein, den ich jemals gesehen habe, wenn auch nur auf einer Postkarte, da der Block mittlerweile vergraben ist und mir bisher keiner sagen konnte, wo. Wie sind diese Schabspuren zu erklären, die vermuten lassen, daß das Material, in diesem Falle Andesit, einst weich gewesen sein muß?

  • Abb. 08: Beispiel eines der „Piedras Cansadas“ (Müde Steine), einst bestimmt für Tiahuanaco, die zwischen Steinbruch und Bestimmungsort zum Liegen kamen, alle in unmittelbarer Nähe zum heutigen Ufer des Kleinen Titicaca- Sees. Offenbar wurden die Baublöcke einst in Booten oder Schiffen über den See transportiert, das könnte das Fehlen der befestigten Straßen für den Landstransport erklären.

  • Abb. 09: zwei weitere Piedras Cansadas, einfach liegengelassen und nie verbaut.

  • Abb. 10: der Autor neben einem größeren Exemplar zum Größenvergleich, das sich ca. 10 m vom heutigen Ufer entfernt befindet. Warum wurden die Blöcke nicht von Sedimenten umgeben oder überdeckt, sondern liegen wie gestern abgeladen an der Oberfläche? Wenn diese zu Wasser transportiert wurden und dann auf den weichen Seeboden sanken, warum sind diese nicht halbwegs darin eingesunken?

2) Das Zuschütten der Stätten

Dieses Phänomen kann ich aus Kulturzentren von Mittelamerika (Mexico) und Südamerika (Peru). In Mexico waren es die Olmeken mit ihren berühmten Basaltköpfen von teilweise über 10 Tonnen Gewicht, welche sie vergruben, aber nicht nur diese, sondern auch ganze Städte, die von Archäologen nur wieder mühsam ans Tageslicht befördert worden sind. In Peru trifft dies auf die bisher älteste

Abb. 11: Die Pyramidenstadt von Caral in Peru, Südamerika.
Pyramidenstadt Caral, ca. 180 km nördlich der Hauptstadt Lima, zu (Abb. 11). Als ich im Jahre 2016 mit einem Reisegast aus Deutschland dort zu Besuch war, erklärte mir eine offizielle Führerin, daß die gesamte Stadt, deren Stufenpyramiden in Zyklen von 400 Jahren überbaut worden waren (bei den Maya in Mittelamerika waren es 52 Jahre), mit Schotter aus der Umbegung abgedeckt worden sei, wohl in der Annahme, so die Expertin, eines Tages wieder zurückzukommen und die Stadt ohne nennenswerte Schäden wieder auszubuddeln. Als Ursache für dieses aus unserer Sicht seltsamen Verhalten wird ein Klimawandel in Form einer landandauernden Dürre mit Folge der Abwanderung der Caral- Kultur vermutet, ein druchaus denkbares Szenario. Der Vorteil für uns heutige, insbesondere für die Archäologen, Ethnologen und Historiker ist, daß die Zuschüttung wie ein natürlicher Konservator wirkte und die Stadt damit erhalten blieb, der immerhin ein Alter von 4.600 bis 5.000 Jahren, sprich bis 3.000 v. Chr. zugeschrieben wird, ein für die neue Welt unverschämt hohes Alter, deren kulturhistorische Schallmauer bei bisher 500 bis 800 v. Chr. angesetzt worden war. Und in Göbekli Tepe haben wir das gleiche Phänomen; erst Klaus Schmidt hat ab 1994 diese vollkommen verdeckte und bisher nicht bekannte Tempelanlage einem guten Riecher folgend wieder ans Tageslicht befördert, wenn bisher auch nur teilweise, aber gerade diesem Umstand verdanken wir den guten Zustand dieser uralten Anlage. Resümierend läßt sich also sagen, daß wir es zweimal mit den bisher am ältesten angesehenen Zivilistationen zu tun haben, einmal in Peru und einmal in der Türkei, die der gleichen Laune folgend ihre Heiligtümer und Ansiedlungen vollkommen zugeschüttet hatten. Wie ist dieser Gleichklang zu erklären, wenn es nach offizieller Lehrmeinung nie einen Kontakt zwischen „Alter“ und „Neuer Welt“ vor Kolumbus gegeben haben soll? Was war der Grund für das komplette Abdecken der Heiligtümer in Göbekli Tepe? Auch ein Klimawandel zum Nachteil der damaligen Bevölkerung oder gar, wie manche alternative Forscher vermuten, die Gewißheit einer bevorstehenden, globalen Katastrophe in Form eines Meteoriteneinschlags? Galt das auch für Caral und die Stätten der Olmeken?

3) Symbolik/geometrische Figuren

Und nun kommt der spekulativste Teil dieser kurzen Abhandlung, die erst den Ausschlag zu deren Abfassung gab. Ein Detail auf einer der typischen T- Stelen in Göbekli Tepe (Abb. 12, mit einem Pfeil gekennzeichnet) ließ mich sofort an einen Block in Puma Punku denken (Abb. 13 und 14), den ich erst

Abb. 12: Ein typischer T-Pfeiler aus Göbekli Tepe, der charakteristischste Bestandteil der Rundtempel- Anlagen. Zwei Details (Pfeile), rechts unten vergrößert dargestellt, erweckten mein Interesse, besonders das obere, über dessen Bedeutung es bisher nur Vermutungen gibt. Das erinnerte mich an ein Werkstück in Puma Punku,, vor dem ich erst kürzlich stand, siehe Abb. 13 und 14. Das untere Symbol erinnerte mich stark an einen ägyptischen Kopfputz (rot eingefärbt, oben), das offenbar die Mondsichel und die Sonne oder gar eine Sonnenfinsternis darstellt. Offenbar gibt es aufgrund der Nähe dieser Glyphen eine inhaltliche Beziehung im Zusammenhang mit einem astronnomischen Ereignis.
Anfang April mit dem Zollstock auf seine Höhe hin überprüfte, da diese sich mit 99,7 cm verdächtig genau an die 1,00 Meter annähert, aber dies wäre ein eigener Artikel wert. Ich weiß, daß ich mich mit diesem Vergleich weit aus dem Fenster lehne, aber dieser Gedanke kam mir nun mal, zudem unter Berücksichtigung der vorgenannten Punkte 1) und 2), die ja Gemeinsamkeiten zwischen Südamerika und Göbekli Tepe aufzeigen sollten. Zudem möchte ich bemerken, daß ich die im Film vorgestellte Interpretation zur der H-Symbolik in Göbekli Tepe durchaus nachvollziehbar finde, besonders unter Berücksichtigung der Zeichens darunter, aber wer kann sich schon in die Psyche einer bis vor kurzem unbekannten Zivilisation vor mehr als 11.000 hineinversetzen? Diese Problematik kennt man zum Beispiel auch zur Genüge von einer wesentlich jüngeren und im Vergleich zu Göbekli Tepe viel genauer studierten Kultur, den Mayas, alleine schon, wenn man sich die verschiedenen Interpretationen zum sogenannten Mayakalender vergegenwärtigt, die im Jahre 2012 anläßlich eines aus diesem Kalender herausgelesenen „Zyklenwechsels“ sehr populär waren (und es passierte wieder mal nichts). Ich habe bisher nicht den Eindruck, daß die Maya wirklich verstanden wurden und vielleicht werden wir auch niemals dahintersteigen. Ähnliches vermute ich in Göbekli Tepe, zudem ja nicht einmal schriftliche Hinterlassenschaften bekannt sind und aufgrund des angegebenen Alters auch sicher nicht vermutet werden, unabhängig von deren Nichtlesbarkeit.


Abb. 13 und 14 Die berühmten H- Blöcke aus Puma Punku in Bolivien südlich des Titicaca- Sees, die schon oft Anlaß zu Spekulationen über deren Herstellung und besonders Bestimmungszweck gegeben haben, so zum Beispiel von einem Modul zu einer in sich verzahnenden Bunkermauer bis hin zu einer Raketenrampe. Bezeichnenderweise weisen diese Bauteile eine Höhe von fast einem Meter auf. Die imaginäre Verbindung zu der Abbildung auf dem T-Pfeiler von Göbekli Tepe ist natürlich Ansichtssache.


Aber auch im Süden Perus wurde ich im letzten Jahr im Rahmen einer Reise mit Touristen aus Deutschland fündig. Cutimbo westlich des Titicaca- Sees und ca. 25 Minuten von Puno entfernt wird eine Ansammlung von drei Chullpas (Grabtürme, hier aus Stein, in Bolivien z.B. aus Adobe- Ziegeln) genannt, die auf einem Tafelberg errichtet wurden (ähnlich wie Göbekli Tepe auf einem Hügel verortet ist). Zirka 15 Meter weiter unten, am Aufweg zu Cutimbo, befindet sich zudem eine Höhle mit ausgebleichten Petroglyphen was zusätzlich auf das Alter (auf ca. 8.000 Jahre datiert), und die Wichtigkeit dieses Ortes hinweist. Die Chullpas jedoch sollen aus der Zeit von 1.100 bis 1450 n.Chr. stammen. Abgesehen davon, daß diese Stein- Chullpas ausschließlich in der Gegend nordwestlich vom Titicacasee Verwendung fanden, fielen mir und den Reisenden ein weiteres Detail auf, das mich an eine zusätzliche Verbindung zu Göbekli Tepe denken läßt, siehe nachfolgende Slideshow.

  • Abb. 15: Auf diesen geschätzt 100 Meter hohem Berge – er sieht wie ein Tafelberg aus- befindet sich das Ruinenareal von Cutimbo mit drei Chullpas (Steintürme, meistens rund), auffälliger Konstruktionen aus massiven Andesitblöcken. Göbekli Tepe befindet sich ebenfalls auf einer Anhöhe oder Hügel. Ob der eigentliche Bauzweck wirklich derjenige war, Verstorbene höherer Ränge dort zu bestatten, möchte ich mit einem Fragezeichen versehen.

  • Abb. 16: Die Chullpas in ihrer ganzen Pracht. Hier habe ich das erste Mal eine eckige Ausführung gesehen. Bei beiden Bauten sind einmal links und einmal rechts leicht zerstörte Rampen zu sehen. Hier wurde also noch gearbeitet, als die Bauunterbrechung geschah und nicht einmal mehr Zeit ließ, die Rampen abzutragen. In Göbekli Tepe haben wir mit Abb. 1 und 2 ebenfalls anschauliche Beispiele einer Bauunterbrechung. Wie im Text erwähnt, habe ich die Nichtfertigstellung auch an vielen anderen archäologischen Orten gesehen.

  • Abb. 17: Ein interessantes Detail in Form einer Tierdarstellung in Hochreliefausführung im unteren Bereich der runden Chullpa aus Abb. 16. Ich fühlte mich gleich and die Tierdarstellungen in Göbekli Tepe erinnert, was man auch in den hier verlinkten Dokumentationen nachvollziehen kann.

  • Abb. 18: Beim Durchschlendern des Ruinenfeldes traf eine Reiseteilnehmerin auf dieses Bruchstück, das noch deutlicher die stilistische Ähnlichkeit zu einigen Hochreliefs in der Türkei zeigt. Es sieht wie ein Affe aus, aber in ca. 4.000 Metern Höhe (heutzutage)? Könnte es etwas über das Alter Cotimbos aussagen, als es dort viel wärmer und fruchtbarer war als heute?

  • Abb. 19: Stilistischer Vergleich zu Göbekli Tepe. Immerhin sollen diese Dartstellungen bis 11.600 Jahre alt sein. Wie ist das in Peru?

  • Abb. 20: ein weiteres Beispiel aus der Stilistik von Göbekli Tepe, dem bisher ältesten wiederausgegrabenen Heiligtum der Welt.

Ich hoffe, daß ich mit diesem kompakten Artikel wieder einige Leser dazu animieren konnte, eine Reise zu den archäologischen Rätseln für die nahe Zukunft ins Auge zu fassen. Vielleicht sehen wir uns ja bald in Südamerika.

Dieter Groben, April 2017