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Groben Turismo S.R.L. | Reisen zu den Ursprüngen.

Der Pyramidengürtel
(Autor: Norbert Renz, 01.02.2016)

Im Internet gehen immer wieder Gerüchte um, daß besondere, prähistorische, Bauwerke und Kulturen sich auf einem eigenen Äquator verteilen, welcher vom heutigen Äquator deutlich abweicht. Der sogenannte Pyramidengürtel. Die genannten Objekte zeichnen sich dadurch aus, daß die PaläoSeti-Gemeinde darauf besteht, daß die Objekte weder eindeutig datierbar sind, die technologischen Fähigkeiten von Steinzeitkulturen bei weitem übersteigen, oder Überlieferungen sowie Art der einschlägigen Artefakte keinen Zweifel an dem Einwirken ausserirdischer Intelligenz [1] und hochentwickelter Zivilisationen lassen. Die folgende, kleine Liste, nennt einige der in Streit stehenden Anlagen [2][3]. Einige wurden erst kürzlich entdeckt.

  1. Yonaguni Unterwasserpyramiden
  2. Xian Pyramidenfeld
  3. Gizeh, Abu Sir (Mica Pyramide)
  4. Osterinsel
  5. Nazca
  6. Nan Madol (Basalt Anlage)
  7. Mohenjo Daro (Osterinselschrift)
  8. Sumer
  9. Dogonvolk (Sirius-B Rätsel)
  10. Pedra Pintada Caves
  11. Atlantis, Piri Reis und Buache [15]
  12. Mounds
  13. Kuba Unterwasser Pyramiden?
  14. Megalithkultur, Silbury Hill (Mica)
  15. Teotihuacan (Mica Pyramide)
  16. Sete Cidades
  17. Simbabwe
  18. Kara-Kum, Pyramiden [16]
  19. Anlagen bei Bimini?
  20. Atlantis nach Platon?
  21. Kasskara (MU, Lemuria)?
  22. Martand, Kaschmir (Ezechiel?)
  23. Gobi Kultur, Sandverglasungen
  24. Tassili Kultur
  1. Baalbek Monolithen
  2. Marokko Unterwasser Monolithen
  3. Malta Megalithbauten
  4. Niebla Megalithbauten
  5. El Fuerte, Pyramiden
  6. Costa Rica, Steinkugeln
  7. Autun (Mica?) und Carnac
  8. Tonga Pyramiden, Monolithen
  9. Tiahuanacu Megalithbauten
  10. Sacsayhuaman Megalithbauten
  11. Honduras "Weiße Stadt"?
  12. Göbekli Tepe
  13. Armenien, Observatorium [16]
  14. Tunesien, Riesengräber
  15. Java Gunung-Padang, Pyramide
  16. Samoa, Basaltpyramide
  17. Guimar Kanaren, Pyramiden
  18. Equador, Pyramidenareal
  19. Hawaii, Pyramiden
  20. Mauritius, Pyramiden/Anlagen
  21. Malediven Gan, Pyramiden
  22. Steiermark, Felsgänge
  23. Marianen Taga, Megalithen
  24. Indien, Dolmen Megalithen

Trägt man die genannten Orte in eine Weltkarte ein, so ergibt sich eine Ansicht wie in Bild 1. Es lässt sich nicht leugnen, daß sich eine Häufung entlang eines Äquators zeigt, welcher zum heutigen Äquator etwas mehr als ca. 35° geneigt ist. Nennen wir ihn Paläo-Äquator.


Bild 1

Der Nordpol hätte dann vor der Küste Alaskas gelegen und der Kontinent Antarktis wäre geographisch viel weiter nördlich gewesen. Laut alter Überlieferungen der Hopi-Indianer seien die alten Kulturen auf den Positionen 12, 15, 30, 35, 42 entstanden, als sie nach einer gigantischen Katastrophe den Kontinent MU vor 52000 bis 12500 Jahren verlassen mussten und über die Pazifikinseln Südamerika erreichten und am Ende der Eiszeit dem abschmelzenden Eis folgten. Die organisierte Flucht wurde dabei ausdrücklich von den Göttern (Kachinas) angeführt. Erst verwendeten diese Fluggeräte, später verschwanden sie jedoch und die Hopi mussten einen heiligen Schrein mit sich führen, aus welchem die Befehle und Gesetze übermittelt wurden [4]. Ähnliches wird von Atlantis berichtet, ein ebenso sagenhafter Kontinent, welcher in einem Krieg gegen MU vor 52000 Jahren stark zerstört wurde und nochmals vor 30000 Jahren beschädigt wurde, aber dann endgültig vor 12500 Jahren versank [5]. Diese Zeiten korrelieren eventuell mit mehreren Vorstössen der Eiszeit in diesem Zeitraum. Die Auswanderungswellen der Atlanter erfolgten ebenfalls Richtung Osten, entlang des schmal besiedelten prähistorischen Äquators, ein kleiner Teil der Bevölkerung verharrt bis zum Schluß bei den Kontinentresten(?) bei Bimini (13, 19). Die Positionen 14, 17, 44 wären ebenfalls nacheiszeitliche Vorstösse gewesen. Um die Plausibilität dieser Hypothesen abzuklären ist es erforderlich, herauszufinden, warum dieser Pyramidengürtel relativ schmal angelegt ist und sowohl Atlanter und Hopi dem Paläo-Äquator folgten. Einzige Erklärung ist, daß klimatische Gegebenheiten hierfür verantwortlich sind. Es war Eiszeit, die Eiskappen reichten bis weit an den Äquator heran, der Meeresspiegel lag einige hundert Meter tiefer und das Klima war eher trocken. Um dies zu verifizieren ist es nötig die damalige Neigung der Erdachse herauszufinden, denn sie bestimmt die Intensität der Winter und das globale Klima wesentlich. In den alten Überlieferungen wird immer wieder von bis zu 9 weltweiten Katastrophen berichtet, verbunden mit Erdachs-kippungen, Sintflutwellen, Vulkanausbrüchen und Klimaveränderungen [6]. Die zugehörigen Spuren lassen sich offenbar identifizieren [7]. Es sind auch stellenweise Angaben vorhanden, um wieviel die Erdachse dabei gekippt ist [8]. Die Werte bewegen sich von wenigen Grad bis zu 90° oder nennen sogar das vollständige Kippen der Erdachse! Durch die grosse Anzahl der Sintfluten in den Überlieferungen können diese einander nur schwer zugeordnet werden. In den Jaiminiya-Upanishaden und bei Senecas Thyestes findet sich allerdings eine Angabe, daß sich der Himmelspol einst nicht beim heutigen Stern Polaris im Kleinen Bären befunden habe, sondern im Sternbild Grosser Bär [8]. Der Winkel zwischen den beiden Positionsangaben beträgt ca. 35°, also gerade jener Wert um den der Pyramidengürtel heute etwa geneigt ist. Diese Angabe erlaubt eine Abschätzung der Neigung der Erdachse zur Ekliptik, zur Zeit der Katastrophe in Atlantis, wenn wir annehmen, daß diese Ereignisse in der grossen Sintflutlegende verbunden sind.

Um die Berechnungen durchführen zu können wird etwas Astronomie benötigt. Und zwar die Winkelbeziehungen zwischen den Sternbildern in den drei grossen Koordinatensystemen.

Dies sind:

1. Äquatoriales Koordinatensystem der Erde.
2. Ekliptik, die Ebene welche die Erdbahn um unsere Sonne aufspannt.
3. Galaktisches Koordinatensystem unserer Galaxie (Milchstraßenebene)

Das Äquatoriale Koordinatensystem mit seinen Breiten- und Längengraden ist wohl jedem bekannt. Die rotierende Erdachse vollführt gleichzeitig eine Taumelbewegung (Präzession). Kleine Winkeländerungen, sowie Perihel-drehungen, Eigenbewegungen der Sterne, Nutation usw. werde ich im Folgenden vernachlässigen müssen, da die Behandlung sonst zu kompliziert wird. Die Äquator-Ebene ist gegen die Ekliptik geneigt und zwar um ca. 66,6°. Die Ekliptik ist ebenfalls geneigt und zwar gegen die Galaktische Ebene, um ca. 62° [9]. Die Äquator-Ebene dreht sich aber in ca.(!) 25800 Jahren (Platonisches Jahr) jeweils einmal um eine Achse senkrecht zur Ekliptik. Das Bild 2 zeigt eine Skizze zur Übersicht. Die Skizze ist nicht maßstäblich. Der Schrägriß ist ebenfalls etwas verzerrt. Dies ist Absicht, um die Darstellung etwas übersichtlich zu halten. Das eigentliche Interesse gilt den Winkelbeziehungen. Der Leser sei darauf hingewiesen, daß hier astronomische Gegebenheiten behandelt werden und keine astrologischen. Die Sternbilder, insbesondere die Tierkreisbilder, sind an ihren tatsächlichen Richtungen eingetragen. Die zwölf Tierkreisbilder sind in Richtung der Ebene der Ekliptik sichtbar und belegen im Durchschnitt jeweils 2150 Jahre auf dem Tierkreis (Zodiakus). Die Präzessionsrichtung ist im Bild rechtsläufig markiert.


Bild 2

Der erste Zufall ist, daß die Sternenkarte klar zeigt, daß in unserer Epoche die Knotenlinie der Ekliptik-Galaxie genau in Richtung Galaktisches Zentrum zeigt und sich mit dem Mittsommerknoten deckt. Das vereinfacht die Behandlung sehr. Die Richtung von Polaris zum Sternbild Grosser Bär liegt ca. bei der Sternzeit 12 Uhr im Äquatorialen Koordinatensystem und damit nun in der gleichen Meridian-Ebene wie die Frühlingsknotenlinie, also Richtung Mitternacht beim Frühlingspunkt. Die Sternzeiten sind somit identisch, also noch ein angenehmer Zufall. Die Situation ist in Bild 3 nochmals vergrössert herausgezeichnet.


Bild 3


Der Winkel (A) ist der bereits erwähnte Neigungswinkel der Erde zur Ekliptik in unserer heutigen Situation. Er beträgt aktuell ca. 66,6°. Der Winkel (C) ist der Winkel, um den sich die Erdachse zur Zeit der grossen Katastrophe geneigt haben soll, also die 35° zwischen Grosser Bär und Polaris. Der Winkel (B) ist die gesuchte Erdneigung zur Ekliptik vor 52000 Jahren. Das ist gerade etwa das Doppelte eines Platonischen Jahres. Das heisst, die Galaktische Knotenlinie zeigte damals, zusammen mit dem Sommerknoten, in die gleiche Richtung wie heute. Die Rechnung kann also anhand Bild 3 gemacht werden, man sieht aber auch so schon, daß die Erdachse näher zur Ekliptik geneigt war. Da sich die Erdachse, unter dem Einfluß von Mond und Sonne, aufzurichten versucht und dabei schwingt, ist die Neigung vor 52000 Jahren aber ca. 1° grösser gewesen, was von den 66,6° vorher noch abzuziehen ist [9]. Mit etwas Trigonometrie erhält man dann für den Winkel (B) 48° [17]. Und das ist ziemlich heftig. Durch die stärkere Neigung waren die Winter deutlich härter und reichten tiefer zum damaligen Äquator hin (Eiszeit). Dies ist eine Bestätigung, sowohl für das damalige Klima, als auch für den Zeitpunkt der ersten Katastrophe, die akzeptable Klimazone wurde zu einem äquatornahen Streifen. Die Hopi-Überlieferung wird glaubhafter.

Viele Paläoseti Vertreter sehen die Sphinx als Hinweis dafür, daß sie zu einer Zeit erbaut wurde, die im Bezug zum Tierkreiszeichen Löwe steht. Der Löwe steht in Bild 2 gerade ca. eine Teilung nach dem Frühlingspunkt. Zu Heute bestünde also ein zeitlicher Abstand von min. 11 x 2150 = 23650, also nach der zweiten Katastrophe von Atlantis und die Sphinx könnte ein Werk als Folge einer ersten oder zweiten, unmittelbaren Auswanderungswelle aus Atlantis gewesen sein. Jedenfalls liegt auch dieses Bauwerk auf dem Paläo-Äquator und die Atlanter schienen ebenfalls diesem Weg Richtung Osten zu folgen. Auswanderer die nach Yucatan zogen, hatten dieses Land aber bald wieder verlassen (Laut den Hopi auf Druck der Götter welche sie beschützten.) und die Archiv-Pyramiden sollen laut Cayce [5] noch vor dem endgültigen Untergang von Atlantis gebaut worden sein. Wiederum am Paläo-Äquator. Geht man davon aus, daß die größte Zerstörung bei der ersten Katastrophe stattfand, z.B. weil die Götter oder die Zivilisation von Atlantis und MU die Technologie bereit hielten um sich zu schützen, so erklärt sich, daß die Pyramiden immer noch relativ genau nach Norden ausgerichtet sind. Velikovsky berichtet auch von gewaltigen Katastrophen vor ca. 3500 und 2600 Jahren [7], welche ebenfalls die Ausrichtung nur noch leicht verändert haben könnten.

Laut der Legende der Hopi wurden die Atlanter bestraft, da sie den Kontinent MU als erstes angriffen und damit die Katastrophe mit ihren hochentwickelten Energie-Waffen auslösten. Die Hopi konnten sich nur durch den Einsatz von Strahlenschilden schützen. Eine solche Beeinflussung der Erdachse ist durchaus denkbar. Die Erde ist ein komplexes Kreiselsystem. Die Erdkruste und der Erdkern rotieren dabei mit unterschiedlicher Drehzahl, nur verbunden durch eine flüssige Gesteinsmasse, welche komplizierte Fließbewegungen ausführt. Nicht nur bei der Erde [19], selbst beim Mars werden Kippungen ernsthaft diskutiert [18]. Wer denkt, dass so etwas nicht möglich sei, täuscht sich offenbar. Gekoppelt ist das System mit einem komplizierten Magnetfeld, welches keinesfalls so einfach aufgebaut ist, wie ein Stabmagnet [10] (Stichwort: Südatlantische Anomalie.). Neueste Erkenntnisse deuten darauf hin, daß eine Umpolung des Erdmagnetfeldes innert weniger Jahre erfolgen kann, sozusagen blitzartig [20][21]. Und damit ist zweifelsohne zeitgleich auch eine Störung der Stabilität der Ströme aus flüssigem Erdgestein, welche mit dem Magnetfeld ja eng verkoppelt sind, möglich. Weiters ist die harte, bucklige Erdkruste, im Vergleich zum Erdradius, so dünn wie eine Eierschale.

Die Auswanderung der Atlanter erfolgte aber scheinbar ohne die Hilfe der Götter. Die Hopi-Indianer halten sich selbst für das auserwählte Volk Gottes. Laut der Bibel könnte es aber auch sein, daß es sich die Götter später doch noch anders überlegten und sie wählten sich im Nahen Osten auch nochmals ein auserwähltes Volk. Flugmaschinen und eine sprechende Bundeslade kamen auch hier, wie bei der Hopi-Legende (siehe Oben) zum Einsatz [11] [12]. Irgendwann um die Zeitenwende verschwanden dann die Götter plötzlich zu beiden Seiten des Atlantiks gänzlich, nicht ohne zu versprechen, wiederzukehren. Bei beiden Parteien schien ohne die Hilfe der Götter das Wissen um die technologischen Errungenschaften mit der Zeit verloren gegangen zu sein, bei den Hopi aber nicht die Erinnerung daran. Lediglich Monolithen, rätselhafte technische Skizzen sowie Artefakte und Legenden haben die Zeiten überdauert [13][14]. Hatten die Götter das große Experiment mit der Menschheit aufgegeben und lassen sie jetzt ein neues, ohne direktes Eingreifen laufen? Sind wir dabei, diese zweite Chance auch zu verpatzen? Dann sollten wir die Wiederkehr der Götter fürchten. Eine Sintflut könnte dieses Experiment ebenso schnell wieder beenden. Jedenfalls hat, den Berechnungen zufolge, der Pyramidengürtel gute Aussicht real zu sein, passt er doch nahtlos in das Konzept der Paläoseti-Hypothese.