Deutsch Spanisch Englisch

Groben Turismo S.R.L. | Reisen zu den Ursprüngen.

Bolivien mal anders 7 Tage

auch gut geeignet als Ergänzung anderer Reisen von Drittanbietern in Südamerika

DER REISEABLAUF IN KURZÜBERSICHT

TAG 01

ANKUNFT IN BOLIVIEN

TAG 02

La Paz, die Regierungshauptstadt von Bolivien und der höchste Regierungssitz der Welt!

TAG 03

La Paz -> Khonkho Wakane -> Tiahuanaco und Puma Punku -> La Paz

TAG 04

La Paz -> Copacabana -> Sonnen- und Mondinsel -> Copacabana

TAG 05

Copacabana -> Santiago de Ojje -> Huatajata

TAG 06

Huatajata -> Insel Patapatani -> Insel Pariti -> Huatajata -> La Paz

TAG 07

La Paz

ALLGEMEINE REISEBESCHREIBUNG

TAG 01

ANKUNFT IN BOLIVIEN


Wir holen Sie am Flughafen “El Alto” und heißen Sie herzlich willkommen. Dann geht es Richtung Talkessel, in dem sich La Paz befindet. Alsbald erblicken Sie die Schönheit dieser Stadt, die von ihrem unübersehbaren Wahrzeichen, dem schneebedeckten und dreispitzigen „Illimani“, gekrönt wird (witterungsabhängig), und zur anderen Seite zeigt sich ein Teil der majestätischen Königskordilleren. Wir halten kurz an für eine erste Panoramaaufnahme.
Transfer zu Ihrem gewünschten Hotel***. Nachdem Sie sich dort einquartiert haben, werde ich Ihnen eine kurze Einführung zu den bevorstehenden Örtlichkeiten geben. Zu weiteren Themen wie Geldwechsel, Apotheke, Wasser etc. stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Übernachtung im Hotel in La Paz.
TAG 02

La Paz, die Regierungshauptstadt von Bolivien und der höchste Regierungssitz der Welt!


Frühstück im Hotel. Um ca. 08:30 Uhr hole ich Sie dort ab und unser Stadtrundgang beginnt.
Zuerst steht eine pittoreske Fahrt in der neuen Seilbahn an, die uns vom Stadtzentrum auf den Altiplano bringt (Höhendifferenz ca. 500 m). Ein weiteres, phantastisches Panorama, tut sich auf, das man in jedem Falle photographisch festhalten sollte. Wir schlendern zurück zur Seilbahn und genießen das sanft-lautlose Herabgleiten in der Gondel. Danach wartet auf uns eine Fahrt in das „Museum für wertvolle Metalle“, in dem neben vielen Goldfunden aus der Inka- Zeit die berühmte „Fuente Magna“ ausgestellt ist (Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhange auch den Artikel auf unserer Website www.agrw-netz.de über dieses Exponat sowie mein diesbezügliches Video auf dem YouTube- Kanal „Dieter Groben“, das Ende August/Anfang September 2015 dort publiziert werden wird). Es gibt eine Variation von Theorien über dieses 1953 in der Nähe von Tiahuanaco ausgegrabene Fundstück, da es seltsame Schriftzeichen auf seiner Innenseite trägt, darunter eine Sektion, welche Keilschrift aufweist, die ausschließlich in der „Alten Welt“, nämlich im sumerisch-babylonisch-akkadischem Kulturraume über lange Zeit Verwendung fand. Die offizielle Archäologie hat hierfür keine Erklärung und daher wird dieser Fund gerne „übersehen“ oder in regelmäßigen Abständen von ausländischen „Experten“ als Fälschung deklariert. Meinen Erfahrungen nach ist das nicht so einfach wegzuerklären. Bilden Sie sich selbst einen Eindruck hiervon.
Nach unserem ersten Kontakt mit Boliviens Vergangenheit erkunden wir zu Fuß das historische Stadtzentrum von La Paz und erreichen den „Plaza Murillo“, den Hauptplatz von La Paz, der unter anderem vom Regierungspalast, der Kathedrale und vom Parlament umrahmt wird. Dort suchen wir ein Restaurant auf und genießen sowohl die Küche als auch die Umgebung dieser Stadt.
Nach der Mittagspause geht es dann zum runden „Plaza Isabel la Católica“, wo uns ein Sonderbus für Stadtrundfahrten erwartet. Nun geht es in die „Zona Sur“ Südzone von La Paz, die einen deutlich anderen, fast europäischen Charakter, aufweist, und vieleicht fallen Ihnen schon die teilweise bizarren Bergformationen auf. An der Stadtgrenze machen wir Halt, um das „Valle de la Luna“ (Tal des Mondes) zu besuchen. Dies ist eine Gegend, welche sich durch auffällige, geologische Formationen, die Erosion und Zeit hinterlassen haben, charakterisiert. Es wird kolportiert, daß der Name „Mondtal“ bzw. „Tals des Mondes“ vom Apollo-11- Astronauten Neil Armstrong nach einem Besuch dort geprägt wurde, da es ihn an die Landschaft auf dem Mond erinnert haben will, aber wie gesagt, auf dem Mond soll es ja keine Atmosphäre und daher auch keine Wettercharakteristika geben, die für Erosion veranwortlich gemacht werden könnten. Mal wieder Raum für Spekulationen...
Wir kehren wieder Richtung Stadtzentrum zurück und ich bringe Sie zu Ihrem Hotel Übernachtung in La Paz.
TAG 03

La Paz -> Khonkho Wakane -> Tiahuanaco und Puma Punku -> La Paz


An diesem Tage werden wir früh, etwa gegen 6:00 Uhr aufbrechen. Wir holen Sie am Hotel ab und brechen Richtung Khonkho Wakane auf, ein im Tourismus noch sehr unbekannter, archäologischer Ort. Man glaubt, daß diese historische Stätte aufgrund seiner Ikonografie seiner Stelen noch älter als Tiahuanaco ist, die Darstellungen wirken archaischer, und diesen Eindruck werden Sie haben, wenn sie die auf einem flachen Hügel ansässigen, spärlichen Reste einer unbekannten Kultur zu Gesicht bekommen, die nicht weit von Tiahuanaco entfernt ist.
Danach geht es nach Tiahuanaco (etwa eine Stunde Fahrzeit), ein weitflächiges Terrain, für das wir genug Zeit eingeplant haben. Unter den Strukturen befinden sich: die Akapana- Pyramide, der Venus- Tempel und der Sonnentempel „Kalasasaya“, in dessen Inneren das berühmte Sonnentor steht, dessen Relief schon zu zahlreichen Spekulationen angeregt hat. Mittagspause im nahegelegenen Restaurant „La Cabaña del Puma“. Danach ist der Besuch des Lithischen Museums angesagt, nur ca. 100 Meter vom Restaurant entfernt. Im Jahre 2014 wurde es teilweise wiedereröffnet, nachdem es über Jahre wegen Baumängeln (aufgrund fehlenden Kapitals) geschlossen war.
Als abschließenden Höhepunkt dieses Tages steht nun der Besuch von Puma Punku an (ca. 800 m von Tiahuanaco entfernt). Das ist die seltsamste archäologische Stätte, die ich jemals besucht hatte und ich habe schon viele Ruinen in verschiedenen Teilen der Erde gesehen. Die Ausführungsqualität der aus drei Grundmaterialien bestehenden Steinblöcke (jedes ein Einzelstück!) – Andesit, Granit und Sandstein – ist auf der Welt einzigartig und man bekommt, ohne die Phantasie über Gebühr strapazieren zu müssen, den Eindruck vermittelt, daß diese Paßstücke mit modernen Maschinen oder Laser- Vorrichtungen hergestellt worden seien. Als die Spanier um 1535 in Puma Punku eintrafen, fanden sie bereits nur Ruinen vor und die lokale Bevölkerung teilte ihnen auf Nachfrage mit, daß sie diesen Ort ebenfalls nur als Ruinen kannten. Niemand weiß, wer diese komplexe Struktur zu welchem Zwecke wann errichtete.
Am späten Nachmittag treten wir die Rückreise nach La Paz an. Transfer zu Ihrem Hotel.
TAG 04

La Paz -> Copacabana -> Sonnen- und Mondinsel -> Copacabana


Auch an diesem Tage geht es schon um 7:00 Uhr los, Start am Hotel. Wir fahren durch die Neustadt El Alto und nehmen Kurs auf die Copacabana- Halbinsel (etwa 4 Stunden Fahrzeit). Dabei überqueren wir in einer Fähre die See- Enge von Tiquina, welche den Großen vom Kleinen Titicaca- See verbindet. Wir halten mehrmals an, um die einzigartige Landschaft zu bewundern und einige Photos zu schießen. So gegen Mittag erreichen wir Copacabana und wir richten uns gleich im Hotel ein. Danach geht es erstmal zum Mittagessen nahe des Sandstrandes von Copacabana.
Nach dieser Stärkung besteigen wir das Boot zur Sonneninsel. Unsere erste Station wird der Sonnentempel von Pilkokayna im südlichen Teil der Insel sein, der auf Sonnenaufgänge zu den Solstitien ausgerichtet ist. Es geht zurück zum Boot, das uns zu unserem nächsten Ziel in einer beschaulichen Bucht bringt: Yumani mit den drei Inka- Quellen, zu denen eine typische Inka- Treppe führt. Dann geht es per Boot Richtung Norden der Sonneninsel und wir umfahren deren nördliche Spitze, um dann an einem malersichen Strand mit klarem Wasser anzulegen. Von da aus geht es ca. 30 Meter aufwärts, bis wir das sogenannte “Labyrinth” (Chakana) erreichen, ein Areal in typischer Inka- Konstruktion, welches als Heimstatt der für den weiter oben liegenden, heiligen Bereich, zuständigen Priester gelten soll. Diesen werden wir ebenfalls in Augenschein nehmen, da sich dort „La Piedra Sagrada“, der heilige Fels, befindet, Teil einer unterirdischen Sandsteinader, die hier an die Oberfläche steigt. Gemäß der Legenden war dieser Punkt der Ursprung des Inka- Imperiums und auch der Ort, an dem die Gottheit Viracocha der Sonne und dem Mond befahl, wieder am Himmel zu erscheinen, ein Detail, welches auffällig an die mit der „Götterstadt“ Theotihuacan/Mexico verbundene Legende erinnert! Wir kehren auf dem selben Wege zum Strand zurück, wo uns unser Boot erwartet, um die Rückfahrt nach Copacabana anzutreten, wo wir auch in einem Hotel**** übernachten werden.
TAG 05

Copacabana -> Santiago de Ojje -> Huatajata


Frühstück im Hotel. Gegen 09:00 Uhr starten wir dann wieder. Wir haben zwei Optionen: ein Besuch des megalithischen Observatoriums “La Horca del Inca” („Der Inka- Galgen“), dann Rückweg zum Hotel sowie Weiterfahrt Richtung Santiago de Ojje, oder direkter Aufbruch nach Santiago de Ojje, eine archäologische Stätte auf der Halbinsel Copacabana, die erst im Frühjahr 2015 teilweise ausgegraben wurde und aufgrund seiner Architektur und Steinbearbeitung sehr alt sein dürfte. Sie befindet sich am Ufer des Kleinen Titicaca- Sees und ist touristisch bisher kaum erschlossen. Daß die Fundstücke teilweise im feuchten Medium für was weiß ich wie lange vor sich hinmoderten, läßt sich am auffälligsten, jetzt wieder aufgerichteten Fundstück, gut nachvollziehen, das eine großäugige,schlangenartige Kreatur zeigt, die offensichtlich mit einem fertig bearbeiteten Sandsteinblock verschmilzt. In unmittelbarer Nähe lassen sich übrigens auch, bei ruhigem Seegang und klarem Wasser, Unterwassermauern ausmachen, die teilweise aus riesigen Blöcken bestehen. Wir werden in einem Ruderboot (kann schaukelig sein) die nahe Küstengegend abfahren, damit Sie die Mauersegmente zu sehen bekommen. Wer war einst für diese Steinsetzungen verantwortlich, und in welchen zeitlichen Rahmen sind diese einzuordnen?
Nach dieser Impression setzten wir unsere Reise fort und erreichen die See- Enge von Tiquina, um mit der Fähre wieder auf das Festland überzusetzen. Unsere nächste Etappe wird die am kleinen Titicaca- See gelegene Ortschaft Huatajata sein, wo wir einem schönen Hotel**** mit wundervollen Seeblick einkehren werden. Interessant ist, daß diese Hotelanlage auch über zwei kleine Privatmuseen verfügt, die etwas über die Tradition des lokalen Bootbaus und die Naturmedizin der Aymara zu vermitteln wissen. Am Nachmittag werden wir den betagten und ehrenwerten Aymara- Bootsbauer (wenn er, wie meistens, vor Ort ist) aufsuchen und interviewen, der die zwei Balsa- Boote für den weltbekannten Norweger und Experimentalarchäologen Thor Heyerdahl zusammengebaut hatte („RA I“ und „RA II“). Heyerdahl bewies vor vielen Jahrzehnten mit diesen beiden Seefahrzeugen, daß es möglich war, die Ozeane zu befahren und sogar zu überqueren, eine praxiswissenschaftliche Meisterleistung, die heutzutage von Dr. Dominique Görlitz fortgeführt wird.
Wir kehren ins Hotel zurück, das übrigens über eine sehr gute Küche verfügt, und verbringen dort die Nacht. Bei klarem Himmel können wir einen phantastischen Sternenhimmel bewundern, wie er in dieser Klarheit in Europa nicht mehr zu beobachten ist.
HINWEIS: Auf- und Abstieg zur „La Horca del Inca“ ist ein wenig anstrengend (unregelmäßige Steintreppen, teilweise etwas steil), aber die Anstrengung wert. Sollten Sie Probleme mit Höhe haben (der Titicaca- See befindet sichauf 3.810 Meter über dem Meeresspiegel), ist dieser Kurztrip nicht zu empfehlen.
ALTERNATIVE: Statt oder zusätzlich zur „Horca del Inca“ können wir ebenfalls einige impressionante Steinschnitte bewundern, die wie Felssitze aussehen und stark an die unverstandenen, teilweise stark zerstörten Strukturen oberhalb von Sacsayhumán und Quenqo bei Cuzco/Peru erinnern. Wer hat hier länder- und kulturübergreifend und vor allem wann gewerkelt und welchem Zwecke dienten diese Strukturen? Die Inka scheiden für mich aus, auch wenn der offizielle Name mal wieder „El Asiento del Inca“ – Der Inkasitz- lautet. Dafür, daß dies sehr alte Hinterlassenschaften sein könnten, sprechen auch die unweit von diesem Orte endeckten Petroglyphen, was die Gegend um Copacabana weiter in die Vergangenheit rückt.
TAG 06

Huatajata -> Insel Patapatani -> Insel Pariti -> Huatajata -> La Paz


Frühstück im Hotel. Um ca. 08:00 Uhr geht es wieder ins Boot Richtung Insel Patapatani im Kleinen Titicaca- See. Wir besuchen die Grabtürme von Taramaya und das örtliche Museum in Patapatani. Weiter geht es zur Insel Pariti und statten auch hier dem Musem einen Besuch ab. Zudem gibt es auf Pariti weitere archäologische Überreste zu sehen.
Rückfahrt nach Huatajata, wo wir unseren Transporter besteigen und nach La Paz zurückkehren. Transfer zu Ihrem Hotel.
HINWEIS: wenn aufgrund ihrer Reiseplanung dieser Tag auf einen Montag fiele, wären die beiden obengenannten Museen geschlossen. Bei Interesse bitte dies berücksichtigen.
TAG 07

La Paz


Frühstück im Hotel. Um ca. 09:00 Uhr treffen wir uns dort und es geht in das sehenswerte Archäologische Museum im Zentrum von La Paz, das nach langjähriger Schließung seine Pforten seit September 2014 wieder für die Öffentlichkeit geöffnet hat. Danach schauen wir beim „Hexenmarkt“ im Historischen Viertel vorbei.
Auf Wunsch können wir noch eine Fahrt in den Süden von La Paz unternehmen (im Preis enthalten), wo uns ein grandioser Blick auf den mayestätischen Illimani erwartet, gepaart mit einem Restaurantbesuch in einer Eco- Lodge.
Rückfahrt zum Hotel und Ende der Reise. Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen eine gute Heimreise.

ENDE DER ALLGEMEINEN REISEBESCHREIBUNG

(Änderungen vorbehalten, auch hinsichtlich der Reisebedingungen)

Gruppenpreise pro Person ab 2017 (Brutto- Preise)

2 Personen: 1.210,00 € ;

3 Personen: 1.015,00 € ;

4 Personen: 800,00 € ;

5 Personen: 720,00 € ;

(Einzelzimmerzuschlag: 100,00 €)
1 Person oder mehr als 5 Personen auf Anfrage.
Was mitnehmen: Sonnenbrille, Hut oder Kappe, sportliches, festes Schuhwerk, Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor (sun block), tagsüber leicht bekleidet und abends mit Windjacke (immer mit Unterhemd), Knirps oder Regenjacke gegen kurzfristige Wetterunbilden, Reisepaß mit Einreisezettel nach Bolivien, da Sie diesen bei der Ausreise wieder benötigen, Kopie des Impfpasses. Achten Sie bitte auf die aktuellen, im Internet abrufbaren Impfbstimmungen.