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Groben Turismo S.R.L. | Reisen zu den Ursprüngen.

Bolivien – ein unbekanntes Juwel Südamerikas 20 Tage

  • Isla del Sol

  • La Paz

  • Salar de Uyuni

  • Tiwanacu

  • Toro Toro

LA PAZ - YUNGAS – TIWANAKU Y PUMA PUNKU - RURRENABAQUE- TOROTORO - COCHABAMBA - SUCRE - POTOSÍ - SONNENINSEL - COPACABANA
(Änderungen vorbehalten)

DER REISEABLAUF IN KURZÜBERSICHT

TAG 01

ANKUNFT IN LA PAZ- WILLKOMMEN IN BOLIVIEN!

TAG 02

LA PAZ – LA PAZ: DER HÖCHSTE REGIERUNGSSITZ DER WELT

TAG 03

LA PAZ -> "DIE WÄLDER VON ATLANTIS" - DIE YUNGAS UND COROICO

TAG 04

COROICO - DIE STRECKE DES LEBENS -> LA PAZ

TAG 05

TIAHUANACO UND PUMA PUNKU – TITICACA

TAG 06

AUSFLUG IN DIE TROPISCHEN ZONEN BOLIVIENS: RURRENABAQUE/BENI

TAG 07

RURRENABAQUE - PAMPAS RIO YACUMA

TAG 08

PAMPAS/RIO YACUMA -> RURRENABAQUE

TAG 09

RURRENABAQUE -> LA PAZ

TAG 10

LA PAZ -> COCHABAMBA -> TORO TORO

TAG 11

DER NATIONALPARK VON TORO TORO

TAG 12

DER NATIONALPARK VON TORO TORO -> COCHABAMBA

TAG 13

COCHABAMBA -> SUCRE

TAG 14

SUCRE - PERLE BOLIVIENS

TAG 15

SUCRE -> POTOSÍ

TAG 16

POTOSÍ

TAG 17

SUCRE -> LA PAZ

TAG 18

LA PAZ -> COPACABANA

TAG 19

COPACABANA -> SONNENINSEL -> COPACABANA

TAG 20

LA PAZ -> TRANSFER ZUM FLUGHAFEN -> HEIMREISE

ALLGEMEINE REISEBESCHREIBUNG

TAG 01

ANKUNFT IN LA PAZ- WILLKOMMEN IN BOLIVIEN!


Der Blick auf La Paz mit dem Illimani im Hintergrund.
Ich erwarte Sie mit einer herzlichen Begrüßung am Flughafen “El Alto” auf ca. 4.069 Metern über dem Meeresspiegel und geleite Sie in unseren Privattransport, der uns hinunter zur in einem Talkessel liegenden Stadt La Paz befördert, die immer noch auf stattlicen 3.600 Metern liegt. Wenn gewünscht, halten wir an einem neben der Hauptstraße befindlichen Aussichtspunkt neben der neuen Seilbahnlinie an, an welchem wir einen bevorzugten Panoramablick von La Paz haben, nebst Wahrzeichen im Hintergrund, dem 6.540 Meter hohen Dreispitz, dem Ilimani. Weiterfahrt durch das Zentrum zu unserem Hotel***. Bis Mittag/Nachmittag* bleibt Ihnen Zeit, sich von den Reisestrapazen ein wenig zu erholen und sich an die ungewohnte Höhe anzupassen, ebenso an die Zeitzone.
Am frühen/späten Nachmittag* besuche ich Sie im Hotel, um Ihnen bei einem Kaffe und einem Willkommenssnack den Reiseablauf zu erläutern.
Übernachtung im Hotel.
*HINWEIS: die Tageszeiten hängen von der Ankunftszeit Ihres gewählten Fluges/Ihrer gewählten Fluglinie nach La Paz ab.
TAG 02

LA PAZ – LA PAZ: DER HÖCHSTE REGIERUNGSSITZ DER WELT


Als erstes gönnen Sie sich erstmal ein kräftigendes Frühstück ohne Hektik. Dann hole ich Sie im Hotel ab und wir unternehmen eine Fahrt in der neuen Seilbahn, deren Station sich zwischen Zentrum und Südzone befindet. Fast lautlos schweben wir in großzügig verglasten Kabinen über die Dächer und Plätze von La Paz auf einer Höhe von ca. 20 Metern und steigen zur an einem Plateaurande des El Alto gelegenen Endstation empor (Höhendifferenz ca. 500 Meter). Hier präsentiert sich eine grandiose Aussicht auf die Stadt und Teile der Königskordillere und dem Illimanti als Endpunkt dieser Bergkette. Wir schweben dann mit derselben Linie wieder ins Tal. Dort angekommen, fahren wir dann druch einige Altstadtviertel, um das „Museo de Metales Priciosos“ zu besuchen, in welchem sich, neben zahreichen weiteren Goldobjekten, die berühmte und berüchtigte „Fuente Magna“ in einem eigenen Raum unter einer Glaskuppel befindet. Es handelt sich hierbei um eine Schüssel aus Quarzit, die 1953 in einem Feld in der Nähe des Titcaca- Sees ausgegraben wurde, und in deren Innenseite neben anderen, piktographischen Zeichen drei Schriften eingraviert worden sind, wobei eine bisher nicht identifiziert werden konnte; die zwei weiteren werden als prosemitisch (!) sowie als babylonische Keilschrift (!) interpretiert, was natürlich Kontroversen ausgelöst hat, sowohl um die Echtheit der Schüssel als auch hinsichtlich der Identifikation der Schriften und Interpretation ihres Inhalts.
Am frühen Nachmittag fahren wir in die Südzone von La Paz und kehren in das Restaurant einer Öko-Lodge ein, das mit guter, bolivianischer Küche aufwartet und sich ein einem malersichen Tal südlich von La Paz befindet, der Illimani fast zum Greifen nahe, und neben ihm sein Bruder namens Sorata (der Geköpfte), dessen Gipel wie abgeschnitten oder weggesprengt erscheint. Auf unserer Rückfahrt in die Stadt halten wir kurz an der „Laguna de las Ánimas“: wenn wir nach Norden blicken, bietet sich uns eine phantastische Sicht auf La Paz, blicken wir nach Süden, sehen wir de Illimani und den Sorata, ein idealer Punkt zum Photographieren, den kaum ein Tourist zu Gesicht bekommt.
Rückfahrt zum Hotel und Übernachtung in La Paz.
Option 1 für nachmittägliche Programmgestaltung: Besuch des VALLE DE LA LUNA (Tal des Mondes).
Option 2 für nachmittägliche Programmgestaltung: Fahrt zum MOLAR DEL DIABLO (Backenzahn des Teufels), von dem aus sich der schönste Blick auf La Paz und die Königskordilleren bietet.
TAG 03

LA PAZ -> "DIE WÄLDER VON ATLANTIS" - DIE YUNGAS UND COROICO


Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir auf einer asphaltierten Straße von 3.600 m auf 4.500 m über dem Meeresspiegel hinauf und betrachten den verschneiten, ca. 5.000 m hohen LA CUMBRE. Auf der danach in niedrigere Gefilde führenden Fahrt zeigt sich eine Abfolge von Naturschönheiten und Farbenpracht: vom Gebirge bis zu den "WÄLDERN VON ATLANTIS" der BOLIVIANISCHEN YUNGAS" (eine subtropische Zone) auf 1.700 m über dem Meeresspiegel, zwischen den Anden (den Königskordilleren) und dem amazonischen Tiefland gelegen. Ein angenehmes Klima und eine üppige Natur. Wir verfügen über ein Schwimmbad in einem Hotel mitten im Walde und alternativ über Wanderungen zum Rio Coroico.
Abendessen und Übernachtung in Coroico.
TAG 04

COROICO - DIE STRECKE DES LEBENS -> LA PAZ


Der gefährlichste Weg der Welt in einer Version maximaler Sicherheit.
Ein ruhiger Morgen oder ein kleiner Rundgang. Am Nachmittag befahren wir "DIE STRASSE DES LEBENS": die gefährlichste Straße der Welt, jedoch in einer speziellen Variante, die optimale Sicherheitsbedingungen bietet. Emotionen in einem wahren Garten Eden: unberührte Natur und hohe Wasserfälle, durch die wir teilweise hindurchfahren. Es bieten sich zahlreiche Gelegenheiten für schöne Photoaufnahmen und einfach nur die Natur auf sich wirken lassen. Rückfahrt über die Wälder ins Gebirge... Gegen Abend erreichen wir erneut die Stadt von La Paz. Abendessen und Übernachtung in La Paz.
TAG 05

TIAHUANACO UND PUMA PUNKU – TITICACA


Das enigmatische Tiahuanaco in der Nähe des Titicaca- Sees.
An diesem Tage besuchen TIAHUANACO/TIWANACU, das ca. 1,5 Stunden bzw. 70 km von La Paz entfernt liegt; eine der wichtigsten Ruinen der Welt. Es stechen hervor: die AKAPANA- PYRAMIDE, auf deren oberer Plattform der Kompaß verrückt zu spielen scheint, der HALBUNTERIRDISCHE TEMPEL, der TEMPEL DER KALASASAYA mit dem SONNENTOR, der PACHAMAMA- MONOLITH etc.
AUS AKTUELLEM ANLASS (Stand Oktober 2014):
Im Frühjahr 2014 haben nach längerer Schließung wieder zwei Säle des Lithischen Museums geöffnet. Es sind phantastische Exponate zu bestaunen, darunter ein ca. 2 Tonnen schwerer Kopf aus vulkanischem Andesit, der einst auf einem gigantischen Körper (größter als derjenige des "Bennet- Monolith" im Nachbarsaal, der immerhin 7m Höhe aufweist) aufgewiesen haben muß. Dieser gilt bis heute als offiziell verschollen.
Im Rahmen eines UNESCO- Förderprogrammes finden zudem in Tihauanaco seit 2014 wieder Ausgrabungen statt, was ich im September sehen konnte, und zwar momentan neben der sogenannten "Maquette" (Modell), einer ca. 9 Tonnen schweren Andesitplatte mit Einarbeitungen, die an das maßstäbliche Modell eines Tempels erinnern und als Teil des "Venustempels" (Kanthataita) angesehen wird. Die Zukunft wird sicher noch Erstaunliches zutage fördern. Ein Besuch in Tiahuanaco lohnt sicher daher doppelt!
Mittagessen in Tiahuanaco - uns stehen zwei Restaurants zur Auswahl.
Am Nachmittag begehen wir den archäologischen Komplex von PUMA PUNKU, dessen Blöcke teilweise 100 Tonnen überschreiten und deren Formgebung sowie perfekte Ausarbeitung die Vorstellungskraft herausfordern... Am Nachmittag fahren wir dann nach La Paz zurück und genießen bei einem schönem Abendessen die Eindrücke des Tages.Übernachtung in La Paz.
Zusätzliche Option (Aufpreis, siehe Preise nach der Reisebeschreibung): Uns begleitet der Astronom Manuel de la Torre; seine Leidenschaft ist die "Andine Archäoastronomie", die er nachvollziehbar in den Ruinen (in situ) erklärt. So wird ein umfassenderes Bild über diesen besonderen Ort vermittelt. Die Übersetzung Spanisch -> Deutsch erfolgt durch Dieter Groben.
TAG 06

AUSFLUG IN DIE TROPISCHEN ZONEN BOLIVIENS: RURRENABAQUE/BENI


Rurrenabaque, am mächtigen Fluß de Rio Beni gelegen.
n der Frühe bringt uns das Privatfahrzeug zum Flughafen El Alto. In einem ca. 30 minütigen Flug geht es über die Königskordilleren in den Bundestaat Beni nach Rurrenabaque, auch "Perle des Tourismus von Beni" genannt. Der Flugplatz mit nur einer Start- und Landepiste dort ist der kleinste, den ich bisher gesehen habe, und erinnert mich an eine fiktive Szene aus einem Indianer- Jones- Film. :-)
Das Klima ist ein tropisches und man fühlt sich besonders dann, wenn man in Rurrenabaque verweilt, an den Amazonas versetzt, da in Rurrenabaque ein mächtiger Strom, der Río Beni, vorbeifließt. Nach einem stärkenden Frühstück in Rurrenabaque, bei dem wir auch die sonderbare Atmosphäre des Ortes in uns aufgenommen haben, steigen wir in ein Privatfahrzeug und reisen für ca. 3 Stunden in Richtung Santa Rosa (Straße nicht asphaltiert), vorbei an endlosen Steppen, die sich mit Zitrusfruchtplantagen abwechseln. Nun kommen wir im Naturreservat "Pampas del Yacuma" an, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, besonders raren bzw. bedrohte Tierarten eine Zuflucht zu bieten und gleichzeitig den sanften Tourismus zu fördern. Die letzten 100 m vor unserem Ziel steigen wir in ein Boot und schippern in Richtung Eco- Lodge "El Albergue Caracoles"***, die uns mit geräumigen und hellen Unterkünften erwartet sowie eine ausgezeichnete Küche bietet. Zum Mittag- und Abendessen gibt es zwei bis drei Alternativen, alle immer frisch zubereitet. Und Bier gibt es natürlich auch. Vor den Zimmern befindet sich eine Veranda mit ein bis zwei Hängematten zum Ausspannen.
Nach dem Mittagessen haben wir erste Tuchfühlung mit der Natur: Beobachtung von Kaimanen, Wasserschweinen, Affen, Schildkröten und einer Vielzahl von Vögeln.
Abendessen und Übernachtung in der Eco- Lodge***.
TAG 07

RURRENABAQUE - PAMPAS RIO YACUMA


Nach dem Frühstück fahren wir den Yacuma flußabwärts, um uns auf die Suche nach den Gelbaffen zu machen, die Baum zu Baum springen. Während des Ausfluges ist eine erstaunliche Vielfalt von Vögeln auszumachen inklusive ihrer charakteristischen Geräusche. Eine tierische Besonderheit dieses Parkes zeigt sich uns durch vereinzelt herumlaufende Capibaras, eine seltsame Form aus Riesen- Meerschweinchen und Hase, was mich auch verblüfft hat.
Rückkehr im Boot zur Eco- Lodge und Mittagessen
Wenn es der Wasserstand erlaubt, können wir am Nachmittag auch mit den kuriosen, rosafarbenen Süßwasserdelphinen schwimmen. Diese die Evolutionsnische ausfüllenden Sonderlinge gibt es nur hier und in Südperu.
Prianhafischen am Nachmittag. Auf Wunsch wird der Fisch von der Köchin der Eco- Lodge zum Abendessen zubereitet.
Abendessen und danach ein Nachtausflug auf dem Yacuma- Fluß: lauschen Sie den intensiven Nachtgeräuschen und blicken Sie in die gelblich reflektierenden Augen der Kaimane bei gleichzeitiger Bewunderung des klaren Sternenhimmels.
Übernachtung in der Eco- Lodge***.
TAG 08

PAMPAS/RIO YACUMA -> RURRENABAQUE


Frühstück in der Eco- Lodge. Danach begeben wir uns auf eine Bootfahrt mit dem Ziele, uns auf die Suche nach Anacondas zu machen. Hierbei wandern wir aus dem bewaldeten Saum der Flußufer in die Steppenlandschaft des Amazonasbeckens.
Mittagessen in der Eco- Lodge. Danach geht es im Jeep wieder zurück nach Rurrenabaque, wo uns nach der leicht holprigen Fahrt ein tolles Hotel*** erwartet, das mit Swimmingpool, Bar und geräumigen Zimmern aufwartet (Hotel La Isla). Wir gönnen uns nach all dem Erlebten erst mal ein kühles Bier. Für den Abend bietet Rurrenabaque ein abwechslungsreiches Nachtleben mit Bars, Pubs, Pizzerien und Restaurants.
Übernachtung im Hotel***.
TAG 09

RURRENABAQUE -> LA PAZ


Frühstück im Hotel*** . Dann Transfer zum Flugplatz und Rückflug nach La Paz. Rest des Tage zur freien Verfügung.
Abendessen und Übernachtung im Hotel*** in La Paz.
TAG 10

LA PAZ -> COCHABAMBA -> TORO TORO


Frühstück im Hotel***; danach Transfer vom Hotel*** zum Flughafen "El Alto" und ca. halbstündiger Flug nach Cochabmba. Am dortigen Flughafen erwartet uns ein Shuttle- Fahrzeug, das uns in einer malerischen, ca. 3- stündigen Fahrt in die ca. 140 km entfernte Ortschaft von Toro Toro transportiert, das bereits im Nationalpark liegt. Auf dem Wege bietet sich ein besonderes Panorama an der Brücke des Rio Caine, bestens geeignet für Photographien. Kurz vor Toro Toro sehen wir auf der rechten Seite eine Bergkette, die aussehen wie die gigantischen Zähne eines Drachens. So etwas seltsames habe ich bisher noch nicht gesehen.
Die seltsamen, geologischen Formationen im Park von Toro Toro.
Hier müssen unvorstellbare geologische Kräfte gewirkt haben, und zwar, als sich das Material in einem plastischen Zustand befunden haben müssen!
Ankunft in Toro Toro und Unterbringung im Hotel***, das leicht abseits der Ortschaft liegt.
Ausruhen zur Adaption an das Klima. Danach Besuch des Museums und des Gebietes des sogenannten "Friedhofs der Schildkröten". Auf Wunsch Filmvorführung im dortigen Museum über paläontologische Themen (ohne Aufpreis). Das Museum kann auch am nächsten Tage besucht werden.
Alternativ kann auch die erste Bekanntschaft mit versteinerten Dinosaurierspuren gemacht werden. Kurz vor dem Ortseingange befindet sich eine ca. 40° geneigte, freigelegte Platte an einem Berghange, auf welcher Spuren verschiedener Spezies in verschiedenen Richtungen zu sehen sind (Herbivoren und Carnivoren - Pflanzenfresser und Fleischfresser). Man fragt sich, oder besser, wir fragen uns: wie konnte das weiche, schlamm und sandartige Material so schnell versteinern, das sich die Saurierspuren bis zu 60 Millionen Jahre, relativ nahe an der rezenten Oberfläche, erhalten haben? Warum brach die Platte nicht aufgrund geologischer Aktivitäten, welche jene in eine schräge Position brachten?
Abendessen und Übernachtung im Hotel***.
TAG 11

DER NATIONALPARK VON TORO TORO


Der Canyon von Toro Toro, Ergebnis geologischer Prozesse.
Frühstück im Hotel***. Abholung im Hotel; dann geht es Richtung Canyon von Toro Toro, der sich etwa 20 Minuten entfernt befindet. Während der Wanderung sehen wir die geologischen Spalten de Cerro Wayllas und bewundern auch versteinerte Dinosaurierspuren.
Besuch der Felsquelle und des "Theaters aus Stein ", dann Wanderung zum Mirador (Aussichtspunkt) auf den Canyon (ca. 40 Minuten zu Fuß. An diesem besonderen, photogenen Orte vermittelt sich ohne viel Phantasie der Eindruck, als blicke man den gigantischen Unterkiefer eines Reptils!
Abstieg zum "El Vergel" (Der Garten - eine Anspielung auf den Garten Eden?), ca. 360 Stufen hinab. Denken Sie bitte auch an den Aufstieg; das kann recht anstrengend sein. Dort warten Wasserfälle und natürliche Quellen auf uns.
Rückweg nach Toro Toro und Mittagessen. Danach Besuch des "Casa de Piedra" (Haus aus Stein) namens "Pachamama Wasi" (Haus der Pachamama, der Erdmutter).
Gegen 19:00 Uhr Abendessen im Hotel*** und im Anschluß gemütliches Beisammensein bei einem abendlichen Lagerfeuer. Übernachtung.
TAG 12

DER NATIONALPARK VON TORO TORO -> COCHABAMBA


Frühstück im Hotel*** und Abholung durch unseren Fahrer. An diesem Tage stehen die Kavernen von Umajalanta auf dem Programm. Entlang der Strecke zeigen sich erneut zahlreiche Dinosaurierspuren verschiedener Spezies.
Mittagessen mit Lunchbox. Wir betreten die Kavernen für etwa eine Stunde und treffen auf unserem Wege auf Stalagtiten und Stalagmiten sowie auch einen kleinen, von blinden Fischen bevölkterten, unterirdischen See.
Als Ergänzung (ohne Aufpreis), während der Rückfahrt nach Copacabana: Besichtigung von seltsamen, kaum bekannten Petroglyphen außerhalb von Toro Toro. Dazu ist eine Bergaufwanderung von ca. 50 Minuten von Nöten, dann ein Abstieg ins Flußtal von ca. 40 m (und wieder Aufstieg), um die abgelegenen Felszeichnungen zu bewundern. Aber es lohnt sich! Eine Szene erinnerte mich tatsächlich an "eine Begegnung der 3. Art."
Am Nachmittag Rückfahrt nach Toro Toro, um später die Strecke nach Cochabamba anzutreten.
Ankunft in Cochabamba, Abendessen und Übernachtung im Hotel***.
TAG 13

COCHABAMBA -> SUCRE


Frühstück im Hotel***. Danach Transfer vom Hotel zum Flughafen von Cochabamba; Flug (ca. 35 Minuten) nach Sucre, die schönste Stadt Boliviens und eine der schönsten von ganz Südamerika im typischen Kolonialstil. Am Flughafen erwartet uns bereits ein Fahrer, der uns ins Hotel*** durch die malerische Altstadt befördert. Die Logie befindet sich an einem Berghange mit großartigen Panoramablick über die Altstadt von Sucre, die sogar im Speisesaal genossen werden kann!
Mittagessen; danach Stadtrundgang und Besichtigung einiger historischer Sehenswürdigkeiten wie die "Casa de la Libertad" (Museum), Mirador (Aussichtspunkt) und Plaza de la Recoleta etc.,
Rückfahrt zum Hotel und Abendessen. Übernachtung in Sucre.
TAG 14

SUCRE - PERLE BOLIVIENS


Sucre, einstige Regierungshauptstadt Boliviens.
Frühstück im Hotel***. Anschließend begeben wir uns mit dem Auto zum Sozialprojekt "Yatayampara" (bis ca. 14:00) und lassen uns das Projekt erklären, das auch für interessierte Touristen sehr schöne Unterkünfte bietet. Mittagessen in Form eines typischen Buffets im Speisesaal des Projektes "Yatayampara".
Rückfahrt nach Sucre und Besuch des "Parque Cretácico" (Kreidezeitpark) von Cal Orcko (Kalkberg). Bemerkenswert und einzigartig ist weniger der Park, die rekonstruierten Modelle der Riesenechsen und die verschiedenen Themensäle zum Theme Erdfrühgeschichte und die Ära der Dinosaurier, sondern die ca. 400 m lange und bis über 70 m hohe, fast senkrecht stehende Felswand, welche insgesamt über 400 verschiedene Dinosaurierspuren zeigt; der größte Fund der Welt! Entsprechend aufwendig gestalten sich die Restaurations- und Konservierungsarbeiten an dieser Steilwand. Sie wurde zufällig bei Abbauarbeiten für eine dort ansässige Kalkfabrik entdeckt. Das Panorama läßt Fragen aufkeimen: so viele verschiedene Spezies in einer geologischen Schicht (Carnivoren und Herbivoren), die alle in distinte Richtungen gelaufen sind, alles einzelne Tiere, keine Herden erkennbar und keine Hinweise, daß die Spuren später von anderen Tieren übertrampelt worden sind. Flüchteten die Expemplare wahllos vor irgendeiner Katastrophe, was dieses wirre Steinrelief erklären könnte? Ging der Versteinerungsprozeß der Platte derart schnell vonstatten, daß keine weiteren Spuren imprimiert werden konnten? Gab es infolge des rapiden Versteinerungsprozesses infolge einer angenommenen Erdkatastrophe gar keine weiteren Tiere mehr, welche über dieses Areal hätten laufen können? Wurde die Platte kurz nach der "Natur- Betonierung" von Sedimenten bedeckt? etc. Fragen, mit denen wir die Vorortführer schnell aus der Fassung gebracht haben (sind halt mehr auf Familienbesuche abgerichtet).
Rückfahrt in Hotel***, Abendessen und Übernachtung.
TAG 15

SUCRE -> POTOSÍ


Potosí mit dem seltsamen „Cerro Rico“ im Hintergrund.
Frühstück im Hotel***. Danach Fahrt ins ca. 160 km entfernte Potosí durch eine interessante Landschaft.
Potosí ist Natur- und Kulturerbe der Menschheit (UNESCO). Die Stadt , die sich auf 4.070 Metern über dem Meeresspiegel befindet und somit die höchste Stadt der Welt ist, wird durch seine barocke Architektur, die Schönheit seiner Kirchen, Klöster, Tempel, Paläste und alten Villen charakterisiert, welche die engen und malerischen Gassen schmücken. Vor der Kulisse des "CERRO RICO" besuchen wir den Plaza 6 de Agosto (Platz des 6. August), Plaza 10 de Noviembre (Platz des 10. November) und ein bis zwei Museen.
Ankunft im Hotel***. Am Nachmittag erwartet Sie eine Minentour in den seltsamen "Cerro Rico" (Reicher Berg), der seinen Namen durch seinen einzigartigen Reichtum an Silber erhalten hat. Der Abbau wurde seit der Kolonialzeit derart intensiv betrieben, daß der Berg sichtbar eingesackt und mittlerweile stellenweise einsturzgefährdet ist. Den Berg umgeben einige Seltsamkeiten, sowohl hinsichtlich seines verdächtig regulären Ausehens, seines beispiellosen Silberreichtums und seiner geographischen Lage. Lassen Sie sich überraschen! Vor Ort weiß darüber keiner Bescheid.
Kurzer Stadtrundgang, Abendessen und Übernachtung im Hotel***.
TAG 16

POTOSÍ


Frühstück im Hotel***. Danach geht es zur berühmten "Casa de la Moneda", in dem Münzprägewerke aus verschiedenen Epochen der Kolonialzeit zu bestaunen sind.
Mittagessen im Hotel***. Am frühen Nachmittag Rückfahrt nach Sucre und Ankunft im Hotel***. Abendessen und Übernachtung in Sucre.
TAG 17

SUCRE -> LA PAZ


Frühstück im Hotel***. Danach Transfer zum Flughafen von Sucre. Rückflug nach La Paz. Rest des Tages zur freien Verfügung.
Abendessen und Übernachtung im Hotel***.
TAG 18

LA PAZ -> COPACABANA


Die malerisch in einer Bucht gelegene Stadt Copacabana.
rühstück im Hotel***. Im Anschluß fahren zum El Alto hinauf. Kurz danach zeigt sich uns der rechten Seite die verschneite Bergkette der KÖNIGSKORDILLEREN. Auf der linken Seite erscheint nach ca. 1,5 Stunden der glitzernde LAGO MENOR (der kleineren, südlich gelegenen Titicaca- See): WINAY MARCA, welcher die Ewige Stadt in seinem Gewässer begraben hält, so eine Legende. Aus diesem heiligen Gewässer entstiegen die Gottheiten Manco Capac und Mama Ockllo, welche gemäß der Legende für die Gründung des Inka- Reiches verantwortlich zeichneten. Man spricht auch von einer Stadt des Lichtes in seinen Gewässern. Wir überqueren die See- Enge von Tiquina per Fähre (für das Fahrzeug) und Boot (für Personen), welche den südlichen, kleineren See, mit dem größeren, nördlichen Gewässer verbindet. Nachmittag erreichen wir dann COPACABANA. Abendessen und Übernachtung im Hotel***.
Option 1 für den Nachmittag (im Angebotspreis inklusive): Aufstieg zur megalithischen Runine "La Horca del Inca" (die Schleuder des Inka); der Aufstieg ist etwas mühsam, auch wegen der Höhe über dem Meeresspiegel, aber es lohnt sich. Der Weg ist stufig, aber befestigt.
Option 2 für den Nachmittag (im Angebotspreis inklusive): Aufstieg zum Calvarienberg, um ein photogenes Panorama zu genießen. der Aufstieg ist etwas mühsam, auch wegen der Höhe über dem Meeresspiegel, aber es lohnt sich. Der Weg ist stufig, aber befestigt.
TAG 19

COPACABANA -> SONNENINSEL -> COPACABANA


Blick von der Sonneninsel auf die Halbinsel Copacabana.
Frühstück im Hotel***. Um ca. 08:00 Uhr besteigen wir unser Privatboot und schippern zur Isla del Sol (Sonneninsel). Besichtigung der drei heiligen Inka- Quellen in Yumani. Dann geht es über den Wasserweg zur nördlich auf der Insel gelegenen Ortschaft Challapampa, wo wir an Land gehen. Empfehlenswert ist der Besuch eines kleinen Privatmuseums, in dem neben einigen Erklärungen und Luftbildern von der Isla del Sol auch Photos von Unterwasserstrukturen und Fundstücke aus dem Heiligen See zu sehen sind.
Dann geht es um den Nordteil der Insel herum und wir laufen in eine kaum besuchte Lagune mit Sandstrand ein, wo wir erneut unseren Fuß auf die Insel setzen. Wir steigen hinauf, gehen an der CHINKANA, einem Bauwerke aus der Inka- Zeit vorbei und erreichen das mythologische Zentrum des Inka- Reiches: LA ROCA SAGRADA, der Heilige Fels, eine sonderbare geologische Kalksteinformation, an der der Gott Viracocha höchstpersönlich der Sonne und dem Monde, nachdem sie sich unterhalb des Roca Sagrada versteckt hatten (deutet dies auf eine ehemalige Verdunklung der Atmosphäre nach einer umfassenden Erdkatastrophe hin?) befahl, wieder an das Firmament zu steigen.
Rückmarsch zum Boot, wo wir ein andines Buffet "Apthapi" am Sandstrande genießen. Ein Apthapi besteht in der Regel aus Forelle, Huhn, Fleisch (Rind oder Lama), Kartoffeln, Mais und Bohnen, alles frisch zubereitet und aus organischem Anbau; nix Supermarkt.
Etwa gegen 15:00 Uhr fahren wir dann nach Copacabana zurück, wo bereits der Transport auf uns wartet.
Rückfahrt nach La Paz und Ankunft um etwa 20:00 Uhr.
Abendessen und Übernachtung im Hotel***.
TAG 20

LA PAZ -> TRANSFER ZUM FLUGHAFEN -> HEIMREISE


Frühstück im Hotel*** (abhängig vom Zeitplan der gewählten Fluglinie). Transfer zum Flughafen El Alto und Verabschiedung. Auf Wunsch Unterstützung bei den am Flugschalter auszufüllenden Ausreiseformularen.
Sie treten nun Ihre Heimreise an und nehmen sicherlich viele neue Impressionen aus Bolvien mit.

ENDE DER ALLGEMEINEN REISEBESCHREIBUNG

HINWEIS: DAS PROGRAMM KANN AUFGRUND DER REISEBEDINGUNGEN ÄNDERUNGEN UNTERLIEGEN.
Das Reiseprogramm kann Ihren Wünschen gemäß auch modifizert werden, z.B mit weiteren Kurzreisen als Bausteine aus unserem Portfolio oder gemäß Ihrer Wünsche.
Verbindliche Reisepreise pro Person für 2017 (Bruttopreise):

1 Person: 4.800 €

zwei Personen: 3.900 €

3 Personen: 3.150 €

4-8 Personen: 2.750 €

9-12 Personen: 2.300 €

Einzelzimmerzuschlag: 230.- €