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Groben Turismo S.R.L. | Reisen zu den Ursprüngen.

Der Süden von Peru und der Norden Boliviens
Kompaktreise zu den wichtigsten archäologischen Stätten
10 Tage


DER REISEABLAUF IN KURZÜBERSICHT

TAG 01

Ihr Transatlantikflug nach Lima und Verbindungsflug nach Cusco Willkommen in Peru!

TAG 02

Sacsayhuamán und Umgebung

TAG 03

Die Ruinen von Sayhuite, Quillarumi

TAG 04

Cusco -> Chinchero -> Moray -> Valle Sagrado -> Ollantaytambo -> Cusco

TAG 05

Cusco -> Andayhuaylillas -> Puno

TAG 06

Puno -> Pukará -> Sillustani -> Puno

TAG 07

Puno -> Cutimbo -> Amamururu -> BOLIVIEN/Copacabana

TAG 08

Copacabana -> La Paz

TAG 09

La Paz -> Tiahuanaco und Puma Punku -> La Paz

TAG 10

La Paz -> Flughafen El Alto - Auf Wiedersehen!

ALLGEMEINE REISEBESCHREIBUNG

TAG 01

ANKUNFT IN CUSCO – HAUPTSTADT DER INKA


Willkommen in Cuzco! Ich hole Sie am Flughafen von Cusco ab, wo unser Wagen zu Ihrem Hotel schon bereit steht. Nach dem Einchecken in Ihre Zimmer treffen wir uns erst einmal zu einem erholsamen Mittagessen im Hotel oder in einem Restaurant in der Altstadt, bei dem ich Ihnen die Reise knapp umreiße. Dann beginnen wir sogleich mit der Erkundung des kolonialen und vorkolonialen Cusco, das für seine mit engen, von Polygonalmauern eingefaßten Gassen bekannt ist. Natürlich kommen wir auch am „Zwölfeckenstein“ vorbei, der in keiner Cusco- Dokumentation fehlen, ich zeige Ihnen aber auch einen mit sechzehn Ecken. In der am Hauptplatz gelegenen Kathedrale werde ich Sie auf ein Kuriosum hinweisen, das oftmals von Touristen und örtlichen Führern übersehen wird. Dann geht es zum Coricancha- Palast, dem Machtzentrum der Inka, aber auch der Mittelpunkt geomantisch-astronomischer Messungen und religiöses Zentrum, über das von den Spaniern das Kloster von Santo Domingo gebaut wurde. Der Coricancha hält einige Überraschungen bereit, wie zum Beispiel bearbeitete Steinquader mit Kernbohrungen, oder Strukturen, die an Raumschifftüren erinnern, wie man sie aus Science Fiction Filmen kennt. Aber auch zu einer anderen, weltbekannten Legende aus einem anderen Teil der Welt scheint der Coricancha in Verbindung zu stehen. Lassen Sie sich vor Ort überraschen! Wir schlendern zurück ins Hotel oder wir können noch das am Hauptplatz gelegene Regionalmuseum besuchen, wenn hierfür Interesse und vor allem noch die Ausdauer besteht.

ZUSATZOPTION (Aufpreis: 55 US$/Person): abends Fahrt zum Planetarium von Cuzco in der Nähe der Ruinen von Sacsayhuamán. Einführung in die Andine Astronomie, angereichert mit Schautafeln und der nächtlichen Himmelsbeobachtung mittels Teleskopen, sofern klarer Himmel.

(- / M / -)
TAG 02

SACSAYHUAMÁN UND UMGEBUNG – RÄTSELHAFTE GESTEINSSCHNITTE


Frühstück im Hotel. Dann erwartet uns ein wahrlich spannender Tag! Wir fahren die Anhöhe hinauf und treffen auf die gigantischen Überreste von Sacsayhuamán deren Zyklopmauern sich jeglichem Verständnis entziehen. Bis zu 360 Tonnen schwere Steinblöcke, in einer 3-stufig übereinander versetzten ca. 600 Meter langen Zickzackmauer, aufeinander und ineinander gestapelt, und das so exakt, daß man an keiner Fuge ein Blatt Papier hineinstecken kann, spottet jeglicher konventioneller Erklärung. Des weiteren sehen wir riesige Steinblöcke, die wie es scheint, durch und durch zerschnitten wurden. Welche Technologie jeweils zur Anwendung kam, ist bis heute unbefriedigend erklärt. Ebenso das Transportproblem in gebirgigem Gelände. Unser nächster Halt ist Quenko, ein fesselnder Ort, der viele Rätsel aufgibt. Seien es in Zickzacklinien verlaufende Kanäle, in den Fels geschnitzte Treppen, Tunnels mit merkwürdigen Strukturen oder das Amphitheater. Die Megalithbauweise und vor allem die Perfektion der Ausführung deuten auf eine Entstehung lange Zeit vor den Inkas hin. Mittagessen in der Nähe der Ruinen. Weiter geht es dann zum Mondtempel ober halb von Quenko, der wie letzere Stätte Schnitte und sogar noch zwei Höhlen aufweist. Die mysteriöse „Zona X“ Dieser Ort zeichnet sich aus durch mehrere Höhlen aus, in die man auch hineingehen kann (Taschenlampe erforderlich) sowie durch großflächige Felsschnitte, die zu der Schlußfolgerung führten, daß wir hier einen der Steinbrüche von Sacsayhuamán sehen. Der Name rührt daher, da der Höhlenverlauf aus großer Höhe ein „X“ zu markieren scheint, als ob er einst von oben so markiert worden wäre. Er soll auch mit seltsamen Phänomenen im Zusammenhang stehen. Weiter geht es nun bergab am „Affentempel“ vorbei, der durch stark erodierte Tierskulpturen verfügt. Dann wandern wir über einen schönen Wanderweg in die Altstadt zurück. Übernachtung in Cusco.

(F / M / -)
TAG 03

CUSCO -> SAYHUITE -> QUILLARUMI -> CUSCO


Frühstück im Hotel. Danach fahren wir ca. drei Stunden Richtung Osten der Stadt Abancay entgegen zu einer Stätte, die nur von wenigen Touristen aufgesucht wird: Sayhuite, die augenscheinig eine Mischung von Baustilen, einmal Inka, einmal megalithische Baukörper mit absurd anmutenden Schnitten und Ausarbeitungen aufweist, wie ich diese bisher nur dort gesehen habe. Wer hat hier einst zu welchem Zweck gewerkelt? Der Vorschlag eines Bekannten, der mit mir 2016 diese Stätte erkundete, war, ob es sich dabei nicht um die Ausführung eines Künstlers handelte, welcher den Blöcken seine individiuelle Ausformung gab. Dann fragt sich nur mit welchen Geräten...

Ein weiteres Kuriosum, das schon beim Betreten der Stätte ins Auge fällt ist ein ca. 5 Tonnen schwerer und ca. 4x2,5 Meter umfassender Monolith, auf dessen Oberseite über 200 eingravierte Abbildungen von Gebäuden, Bergen, Flüssen und Tieren zu sehen sind. Es wird angenommen, daß auf ihm das Inkareich dargestellt ist. Der einzigartige Stein aus Andesit, dessen Alter unbekannt ist, ist die herausragende Sehenswürdigkeit eines 60 Hektar umfassenden archäologischen Geländes. Spekuationen über seine Herkunft und Sinn reichen bis nach Atlantis zurück...

Am Nachmittag Rückfahrt Richtung Cusco, wobei wir unterwegs Halt machen, um die Stätte Quillarumi (Der Platz des Mondsteins) zu bestaunen: auch hier nicht nachvollziehbare Felsschnitzungen, welche die Frage nach dem Sinn und vor allem der Herstellung aufkeimen lassen. Dort staunen wir über megalithische Strukturen, darunter ein in den Fels „geschnitztes“ Mondheiligtum, dem außergewöhnliche Kräfte zugeschrieben werden und in welchem die Zahl 7, der weltweit mystische Eigenschaften zugesprochen werden, deutlich versinnbildlicht ist. Den Überlieferungen zufolge soll es sich um ein Sternentor bzw. Portal zu anderen Dimensionen handeln. Das wäre dann das erste angenommene Portal auf unserer Reise, dem derartige Eigenschaften zugeschrieben werden.

Am frühen Abend kommen wir dann wieder in Cusco an. Übernachtung in Cusco.

(F / Lunchbox / -) oder (F / - / A)
TAG 04

CUSCO -> CHINCHERO -> MORAY -> VALLE SAGRADO: OLLANTAYTAMBO -> CUSCO


Nach dem Frühstück fahren wir ins Heilige Tal der Inka bis zum Andendörfchen Chinchero, wo der Kunsthandwerkermarkt zum Schlendern einlädt. Ein besonderes Augenmerk widmen wir dem gigantischen Tempel aus der Vorinka- und Inkazeit, auf dessen oberster Plattform eine schmucke Kirche thront, die ein besonderes Geheimnis birgt, welches sogar auf zwei christlichen Gemälden, einmal innerhalb der Kirche und einmal auf dem Türsturz des Haupteingangs, zu sehen ist. Das konnte ich damals aufgrund langer Überzeugungsarbeit und eines Umsonstbesuches in diesem Gotteshaus sogar auf Video bannen! Einmal mehr stellt sich dabei die Frage des Urhebers der seltsamen Steinschnitte, die wir bereits zuhauf in den vorigen Tagen gesehen haben. Danach geht es zum archäologischen Landwirtschaftszentrum von Moray, deren runde Terrassen einzigartig sind und auf die Inka zurückgehen, welche diese treppenartigen Trichter zu Versuchszwecken angelegthaben sollen. In ihnen konnten angeblich über 20 verschiedene Mikroklimata simuliert werden. Auch im Zusammenhang mit UFO- Geschichten bzw. - Sichtungen, wie ich im Jahre 2010 von einer jungen Dame aus Cuzco vor Ort erfahren durfte, findet Moray Erwähnung. Wir setzen unsere Reise fort.

Ollantaytambo mit seinem 600 Hektar umfassenden archäologischen Komplex. Wir fahren zur Festung, die der Stadt ihren Namen gab und besuchen dort unter anderem den sogenannten „Sonnentempel“ (bestehend aus 6 gigantischen Monolithen, die zusammen mehr als 50 Tonnen wiegen, und die Terrasse der „10 Nischen“. Schon kurz, nachdem wir den Eingang passiert haben, finden wir zur Rechten einen sonderbaren Granitblock, der in seinr Machart an die Präzisionsbausteine in Puma Punku/Bolivien erinnern. An diesem Block, so ein peruanischer Reisefachmann aus Cuzco, der mich damals begleitete, sollen Verglasungen sichtbar sein. Falls ja, welcher Druck und welche Hitze - man denke in diesem Zusammenhang an eine Atomexplosion und an ähnliche Schilderungen aus dem indisch-pakistanischen Kulturkreise - waren hierzu in der Vergangenheit, ob nun natürlich infolge einer Erdkatastrophe oder in Form moderner Waffen, in der Lage? Wir werden uns dies vor Ort ansehen. In der Festung fand der einzige erfolgreiche Kampf der Inka gegen die spanischen Eroberer statt und die Stadt ist die einzige in der Region, die ihren originalen Inkagrundriß behalten hat. Rückfahrt nach Cusco. Übernachtung in Cusco.

(F / - / -)
TAG 05

CUSCO -> ANDAYHUALILLAS -> PUNO


Nach unserer obligatorischen, morgentlichen Stärkung erwartet uns der Fahrer, um zu einer Tagestour Richtung Titicacasee im Süden Perus zu chauffieren und wir verabschieden uns von Cusco. Nach ca. 40 Kilometern halten wir im kleinen Dörfchen Andayhuallilas, um das Privatmuseum von Sr. Davila Riquelme (Museo Ritos Andinos) zu besuchen. Was hat es damit Besonderes auf sich? Nun, gemäß Sr. Riquelme ruht in einer Glasvitrinie die teils skelletierte Mumie eines „Außerirdischen Babys“. Erfahren Sie die Gründe, welche tatsächlich für diese auf den ersten Eindruck absurde Annahme sprechen. Nebenbei sei bemerkt, daß gerade (Juni/Juli 2017) Gerüchte über einen Fund außerirdischer Mumien in nicht so weit entfernten Nasca (die berühmten Linien von Nasca- ein außerirdischer Weltraumbahnhof?) die Runde machen, worüber es auch schon peruanische Fernsehdokus gibt. Zudem laufen gerade genetische Untersuchungen an dieser seltsamen Mumie, die unter anderem vom amerikanischen Forscher Brien Foerster, den ich persönlich kenne, in die Wege geleitet werden. Wenn Sie Ihre Reise antreten, liegen möglicherweise bereits greifbare, wissenschaftliche Ergebnisse vor. Wir können gespannt sein! Unterwegs stärken wir uns an einem schönen Buffet, bevor wir unsere Reise durch die beschauliche Andenlandschaft fortsetzen. Weiterfahrt nach Puno, einer großen Hafenstadt am nördlichen Rande des Titicaca- Sees. Dort beziehen wir ein schönes Hotel mit Panorama- Seeblick. Übernachtung in Puno.

(F / M / -)
TAG 06

PUNO -> PUKARÁ -> SILLUSTANI -> PUNO


Nach dem Frühstück fahren wir wieder einige Kilometer nach Norden, damit wir für die folgenden Sehenswürdigkeiten auch genug Zeit mitbringen, die wir am Vortage aufgrund der langen Reise nicht aufbringen hätten können. Als erstes geht es in das berühmte Töpferdorf Pucará, an dessen Ortsrand die gleichnamige, vorinkaische, Tempelanlage thront, die übrigens eine Pyramide aufweist und den gleichen Namen trägt wie ihre berühmtere Schwester in Tiahuanaco/Bolivien. Im Museo Litico (Steinmusem) staunen wir über skulptierte Monolithen und Stelen aus dieser Kulturepoche, die in ihrer Machart stark an die frühe Epoche Tiahuanacos erinnern und oftmals Köpfe in ihren Händen tragen. Anhand einer Graphik werde ich diese Verbindung zu Tiahuanaco und weiteren Stätten – hier geometrischer Art – auch aufzeigen, die sich übrigens in einer ganz anderen, historischen Kulturgegend, wiederfindet! Da staunen nicht nur die Archäologen, sofern sie davon überhaupt Kenntnis nehmen wollen. Unweit des Museums findet sich ein Geschäft, in dem man hochwertige Produkte wie Kaffee und Schokolade erwerben kann. Genießen Sie vor Ort einen super Cappuchino.

Weiterfahrt nach Sillustani, einer seltsamen, malerisch am Lago Umayo gelegenen „Grabanlage“, die auf der gleichnamigen Halbinsel Umayo thront und einen phantastischen Ausblick auf die Umbebung gestattet. Sillustani wird den präinkaischen Colla zugerechntet, die im 15. Jahrhundert von den Inka plattgemacht wurden, wie zahlreiche andere Regionalkulturen auch. Die Grabtürme, von denen der höchste immerhin 12 Meter erreicht, fanden aber während der Inka- Herrschaft weitere Verwendung, hauptsächlhich für die Adlingen und deren Angehörigen. Ihre zwölf aus massiven Stein, nach oben hin offenen errichteten Rundtürme, „Chullpas“ genannt, erinnern mich als Däniken- Fan irgendwie an Raketenabschußsilos; ein anderer fühlte sich an Schmelzöfen für die Eisenverhüttung erinnert, oder zumindest Kopien davon aufgrund einer Nachahmung nicht verstandener Hochtechnologie durch indigene Völker, die von sonst woher gekommen sein mag. Wer weiß. Ich habe mittlerweile von einigen Leuten gehört, darunter war auch ein bekannter, britischer Buchautor, daß es sich bei Sillustani um einen stark energetischen Platz handelt, der bei einigen Besuchern eine Art „Erleuchtung“ und sogar Wetterphänomene hervorrufen soll. Lassen wir uns überraschen.

Seltsam und für die Gegend völlig untypisch ist aber auch der nahegelegene Steinkreis, der uns gedanklich nach Nordeuropa zurück zu katapultieren geneigt ist, sowie Figuren in Hochrelief- Ausführung an den Chullpas, welche erstaunliche Ähnlichkeiten zu denen in Göbekli Tepe in der Südost- Türkei aufweisen, eine erst in den Neunzigerjahren exkavierte Stätte, die von der Archäologie (!) auf immerhin 11.000 Jahre geschätzt wird. Weisen die Chullpas auch in diese Zeitepoche zurück, die nach archäologischem Konsens so um die 1.000 v. Chr. errichtet worden sein sollen?

Rückfahrt nach Puno und Übernachtung dort.

( F / - / - )
TAG 07

PUNO -> CUTIMBO -> „STARGATE VON AMAMURURU“ -> BOLIVIEN: COPACABANA


Morgens geht es zu einer weiteren Stätte, die nur von wenigen Touristen besucht wird. Ab Puno geht es südlich bergauf auf das karg besiedelte Hochplateau nach Cutimbo. Ähnlich wie Sillustani, jedoch mit „Grabtürmen“ verschiedner Ausprägung und einer Besonderheit, die nur eine abrupte Bauunterbrechung ohne spätere Vollendung denken lassen. Dafür sprechen auch die Rampen neben den Türmen, die nicht einmal mehr abgetragen wurden. Ein deutliches Zeichen für das Phänomen der weltweit anzutreffenden Bauunterbrechung, wie in zum Beispiel auch in Ollantaytambo! Daß es sich dabei um einen prähistorischen und daher wichtigen Ort handelt, erfahren wir beim Aufstieg auf den Tafelberg, auf dem sich die „Grabtürme“ befinden, wo wir, wenn auch sehr verwittert, uralte Petroglyphen bewundern können. Weiterfahrt Richtung Bolivien, wobei wir unterwegs am sogenannten „Stargate von Amamururu“ Halt machen, das es im Tourismus bereits zu einer Berühmtheit hat werden lassen. Ihm werde gleiche Eigenschaften zugeschrieben wie Quillarumi. Grenzüberschreitung nach Bolivien auf der Halbinsel Copacabana und Weiterfahrt zur Stadt gleichen Namens. Nachmittags empfiehlt sich eine Promenade am Strand und der Aufstieg zum Kalvarienberg, von wo aus sich ein phantastischer Blick auf Copcabana und dem Titicaca- See offebart. Gegen Abend sollten Sie sich ein Cocktail an einer der Standbars gönnen, um dem malerischen Sonnenuntergang über dem See beizuwohnen. Die Weinauswahl im Hotelrestaurant ist ebenfalls einen Blick wert, zumal boliviansiche Weine in Deutschland bzw. Europa nicht angeboten werden. Nutzen Sie die Chance!

(F / - / -)
TAG 08

COPACABANA -> LA PAZ


Frühstückbuffet mit Seeblick. Danach besteigen wir unser Fahrzeug, um La Paz, den höchsten Regierungssitz der Welt, anzusteuern. Genießen Sie die malerische Fahrt entlang der Halbinsel von Copacabana und das Übersetzen der Fähre in der See- Enge von Tiquina, die den Großen mit dem Kleinen Titicaca- See verbindet. Die kleinen Boote können manchmal ziemlich schaukeln, da es in dieser Enge starke Strömungen gibt und der See ist an dieser Stelle immerhin um die 100 Meter tief. Anfkunft in La Paz und Bezug der Zimmer im ruhigeren als auch wärmeren Süden, da diese Gegend nur auf ca. 3.000 Metern liegt statt auf durchschnittlich 3.600 Metern. Es wird wieder ein wenig heimisch, da der Besitzer dieses Hotels ein Schweizer ist, der dieses Haus seit vielen Jahren betreibt. Entsprechende Ansprüche kann man an die Küche und die Weinkarte stellen; ich habe es im letzten Jahr ausprobiert. Am Nachmittag können Sie einen kurzen Abstecher in das „Tal des Mondes“ (Valle de la Luna) in unmittelbarer Nähe des Hotels machen, das mit abstrakten, geologischen Formationen aufwartet, welche durch Erosion sowie den Faktor Zeit geformt worden sind. Es handelt sich bei diesen Strukturen nicht um soliden Fels, wie man es vielleicht erwartet hätte, sondern um eine Mischung aus trockenem Lehm und Schotter, was auf die ehemalige Existenz von Wasser schließen läßt, dessen Gewicht diesen offenbar einstigen Meeresboden zusammengepreßt hatte, bevor es mit den Anden in die Höhe gehoben wurde. Das Tal erhielt seinen Namen angeblich vom Astronauten Neil Armstrong (Apollo 11, 1969), da er sich an die Landschaft des Mondes erinnert fühlte. Aber auf dem Mond gibt es doch aufgrund offiziell nicht vorhandener Atmosphäre keine Erosion...

Übernachtung in La Paz.

( F / - / -)
TAG 09

LA PAZ -> TIAHUANACO UND PUMA PUNKU -> LA PAZ


Das Aschlußhighlight der Reise! Schon um 08:00 früh geht es ins 75 km entfernte Dorf Tiahuanaco, nach dem die berühmten Ruinen benannt sind. Tiahunaco ist ein rätselhafter Tempelkomplex mit roh behauenen und auch perfekt bearbeiteten Megalithen. In Sonnentempel der Kalasasaya bewundern wir den Ponce- und Fraile-Monolithen, die in ihrem Aussehen an Astronauten erinnern, und das berühmte Sonnentor, das weltweit einzigartig ist. Neben der Kalasasaya befindet sich die Akpana-Pyramide. Auf der Abschlußplattform dieser Stufenpyramide befinden sich mehre monolithische Steine, jeder ein sonderbar anmutendes Unikat, bei denen wir mittels Kompaß magnetische Anomalien nachweisen konnten. Daneben im Halbunterirdischen Tempel sind ca. 120 Steinköpfe ins Mauerwerk eingelassen, die ihrem Aussehen nach verschiedenen Kulturen, aus verschiedenen Erdteilen zugeordnet werden können (dies ist eine von mehreren, akzeptierten Interpretationen) 800 Meter weiter gelangen wir nach Puma Punku. Es ist älter als Tiahuanaco, und wohl die geheimnisvollste Stätte auf unserem Erdenrund. Hier paßt fast gar nichts zusammen. Tonnenschwere, exakt bearbeitete, Steinblöcke liegen hier kreuz und quer herum. Fast mannshohe und bis zu mehrere hundert Tonnen schwere Terrassenelemente versetzen einen ins Staunen und lassen grundsätzliche Fragen zum Transportproblem aufkommen. Und genau hier sehen wir auch den Nachweis, daß eine Technologie zur Anwendung kam, die unseren Hightechmaschinen in nichts nachstand. Nach intensiver Besichtigung fahren wir am späten Nachmittag nach La Paz zurück, wo wir uns am Abend im Hotel zu einem schönen Abschiedsessen treffen, bei dem wir die während der Reise gemachten Erfahrungen und Eindrücke Revue passieren lassen wollen.

(F / M / A)


ZUSATZOPTION: ein einzigartiges Erlebnis in Tiahuanaco: Andine Astronomie und Kosmogonie mit dem Astronomen Manuel de la Torre. Hier bleibt auch mehr Zeit für den Besuch des Lithischen und Kermischen Museums, bevor wir am frühen Abend das örtliche, private Observatorium besuchen, um uns der Beobachtung des südlichen Sternenhimmels zu widmen, was auch die Observation unserer planetaren Nachbarn beinhaltet, sofern diese sich zeigen (abhängig von der Jahreszeit). Unterfüttert wird das Ganze noch von zwei Ausstellungsräumen, welche sich der Themen Raumfahrt, Astronomie und im Speziellen der Archäo- Astronomie in Tiahuanaco und Puma Punku widmen. Um das Ganze zusätzlich zu veranschaulichen, steht noch ein nächtlicher Besuch in Tiahuanaco auf dem Programm (klarer Himmel vorausgesetzt), bei dem Manuel mittels Laserpointer im Halbunterirdischen Tempel weitere Erklärungen zur Andinen Astronomie und Kosmogonie abgibt und dabei den astronomischen Hintergrund der antiken Bauwerke verdeutlicht. Übernachtung in Tiahuanaco und Fortsetzung des Programms ab Tag 10 wie im Folgenden beschrieben.

HINWEIS: Die Unterkunft in Tiahuanaco ist einfach und nicht mit den übrigen Hotels dieser Reise zu vergleichen, ebenso die Küche. Dies würde bei der Kalkulation ensprechend berücksichtigt inklusive der Ausfall des Abschiedsabendessens. Die Fahrt zum Flughafen erfolgte dann von Tiahuanaco aus, d.h., das Gepäck müßte mitgenommen werden.
TAG 10

LA PAZ -> FLUGHAFEN EL ALTO: HEIMREISE


Die Reise endet nun und wir fahren gemeinsam zum Flughafen El Alto von La Paz. Das Frühstück im Hotel ist abhängig von dem Flug, den Sie gewählt haben. Sollte es hierfür im Hotel zu knapp werden, können Sie dies auch nach dem Einchecken im modernen Terminal nachholen. Dort gibt es eine gute Frühstücksmöglichkeit. Gerne bin ich Ihnen beim Ausfüllen der Ausreiseformulare am Flugschalter behilflich. Ich verabschiede mich von Ihnen und wünsche eine gute Heimreise. Auf Wiedersehen!

(F / - / A)

ENDE DER ALLGEMEINEN REISEBESCHREIBUNG

Brutto- Preise 2017 und 2018 pro Person, Unterkunft in DZ:

2 Personen: 2.690.- US$

3 Personen: 2.130.- US$

4 Personen: 1.865.- US$

5-8 Personen: 1.945.- US$

9-12 Personen: 1.760.- US$

Einzelzimmerzuschlag: 350 US$

Zusatzmodul Andine Astronomie in Tiahuanaco : 15,00 US$ pro Person

(Stand des Wechselkurses US$/€ vom 24.07.2017 1US$=0,85829 €)

LEISTUNGEN

Reiseversicherungen

Der angegebene Reisepreis enthält keine Reiseversicherungen. Wir empfehlen Ihnen, eine Reiserücktrittkosten- Versicherung sowie eine Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung bzw. eine Mehrkostenversicherung abzuschließen. Es wird auf die Regelung bezüglich der Stornokosten im Falle eines Nichtantritts der Reise verwiesen. Sollte ein Reiseabbruch in Betracht kommen, können zusätzliche Rückreise- und sonstige Mehrkosten anfallen.