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Groben Turismo S.R.L. | Reisen zu den Ursprüngen.

Die besondere Studienreise
Programm I
14 Tage
La Paz -> Oruro -> Uyuni -> Potosí -> Sucre -> Tarija -> La Paz

DER REISEABLAUF IN KURZÜBERSICHT
(Änderungen vorbehalten)

TAG 01

LA PAZ: Flughafen -> HOTEL

TAG 02

LA PAZ -> ORURO: MUSEUM 1

TAG 03

ORURO: DIE MINE – MUSEUM 2

TAG 04

ORURO -> PAMPA AULLAGAS (“ATLANTIS”)-> METEORITENKRATER –> SALINAS DE GARCI MENDOZA

TAG 05

SALINAS DE GARCI MENDOZA -> SALAR DE UYUNI -> ISLA PESCADA -> UYUNI

TAG 06

UYUNI: ZUGFRIEDHOF -> POTOSÍ

TAG 07

POTOSÍ -> SUCRE

TAG 08

SUCRE

TAG 09

SUCRE -> ICLA

TAG 10

ICLA -> SUCRE

TAG 11

SUCRE –> TARIJA

TAG 12

TARIJA -> DAS NATURRESERVAT VON SAMA

TAG 13

TARIJA -> LA PAZ

TAG 14

LA PAZ: HOTEL -> FLUGHAFEN

ALLGEMEINE REISEBESCHREIBUNG

TAG 01

LA PAZ: Flughafen -> HOTEL


Herzlich willkommen in Bolivien!. Wir warten bereits am Flughafen „El Alto“ auf Sie und bringen Sie im Privattransport nach La Paz, dem höchsten Regierungssitz der Welt. Während unserer Fahrt in den Talkessel halten wir an einem beliebten Aussichtspunkt, der eine phantastische Panoramasicht, die sich in einem Talkessel befindet, erlaubt. Wir setzen die Fahrt durch das Zentrum fort und erreichen unser Hotel****, in dem wir gemeinsam zu Mittag essen und die Gelegenheit nutzen, uns sowie unser Reiseprogramm vorzustellen. Am Nachmitag werden wir La Paz zu Fuß kennenlernen, was bei den dortigen Verkehrsverhältnissen auch anzuraten ist. Wir schlendern die Hauptstraße entlang, über den Plaza Murillo, an dem sich auch die Kathedrale und der Präsidentenpalast befinden, um dann ein wenig das Altstadtviertel zu erkunden.
Option für den Nachmittag: Fahrt mit der Seilbahn auf den El Alto; dies gibt Ihnen die Gelegenheit, quasi lautlos über die Dächer von La Paz zu schweben und das Panorama zu genießen, das sich während der Fahrt offenbart. Die modernen, großzügig verglasten Kabinen, gewähren einen uneingeschränkten Rundumblick; ideal zum Photographieren.
Rückkehr zum Hotel Abendessen und Übernachtung in La Paz.
( M – A )
TAG 02

LA PAZ -> ORURO: MUSEUM 1


Früh am Morgen, nach einem schönen Frühstück, erwartet uns der Prvattransporter, um uns Richtung Süden nach Oruro zu bringen (Fahrtdauer ca. 3,5 Stunden). Dankenswerterweise verbindet eine neu ausgebaute Schnellstraße beide Städte. Das Hotel***, welches wir ansteuern befindet sich im Zentrum von Oruro. Wir richten uns dort ein und essen dort zu Mittag. Am Nachmittag steht ein Besuch im „Anthropologischen Museum Eduardo Lopez Rivas“ an . Neben einer Abteilung für Folklore und Musikinstrumenten besteht eine archäologisch-/paläontologische Sektion, in der Stoßzähne von Mammuts und versteinerte Tierknochen aus der geologischen Epoche des Tertiär (vor ca. 65 bis 2,6 Millionen Jahren) bis zum Holozän (bis vor ca. 12.500 Jahren) ausgestellt sind, aber auch frühkulturelle Spuren in Form von Petroglyphen, Mumien und Langschädeln –ein nahezu weltweiter „Kult“- sind zu bestaunen.
Am späten Nachmittag Rückkehr zum Hotel und Übernachtung in Oruro.
( F – M - A )
TAG 03

ORURO: DIE MINE – MUSEUM 2


Frühstück im Hotel. Danach suchen wir eine nach wie in in Betrieb befindliche und für Touristen teilweise geöffnete Mine auf. Wir betreten den Schlund und begeben uns ins obere Innere der Erde, wobei wir Zeugen einer harten und kräftezehrenden Arbeit werden. Es zeigt sich uns der seltsame Kult des „Tio“ (der Onkel), des Herrn der Unterwelt, dessen Erscheinungsbild uns unmittelbar an den Teufel des Christentums erinnert und welchem Opfergaben in Form von Alkohol, Zigarretten und anderer kleiner Dinge dargebracht werden, um Unheil von den Minenarbeitern abzuwenden. Manchmal passieren wir vertikale Luft- bzw. Belüftungsschächte, durch die warme Luftströme von anderen Minenschächten, die bis zu einer Tiefe von ca. 300 Metern in den Fels getrieben wurden, nach oben hauchen, wobei die Wärme von Mutter Erde stammt. Da mag schon ein wenig Höllengefühl aufkommen. Nachdem wir die Mine verlassen haben, treten wir in einen horizontalen Tunnel ein, der einen gesamten Berg durchdringt: nach ca. 20 Minuten kommen wir auf der anderen Seite wieder heraus. Wir sind der Überzeugung, daß die Tunnel oder zumindest ein Teil davon bereits vor der Ausbeutung durch die Spanier existiert haben und ihr ursprünglicher Sinn neben dem des Rohstoffabbaus, wenn überhaupt, ein ganz anderer war, der weit in die Vergangenheit zurückreicht. Erfahren Sie mehr vor Ort.
Wir kehren ins Hotel zurück, um uns an einem Mittagessen gütlich zu tun. Am Nachmittag lassen uns zahlreiche Exponate des Mineralmuseums erstaunen: ca. 5.000 Minerale, 2.000 versteinerte Fossilien bzw. –Abrdücke in Stein warten auf den Besucher. Aufgrund seiner schieren Menge wird dieses Museum als eines der wichtigsten seiner Art in Südamerika angesehen.
Rückfahrt ins Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung in Oruro.
( F – M – A )
TAG 04

ORURO -> PAMPA AULLAGAS (“ATLANTIS”)-> METEORITENKRATER –> SALINAS DE GARCI MENDOZA


Der gute Morgen wird durch ein entsprechendes Frühstück garniert. Anschließend verlassen wir Oruro Richtung Süden auf dem Altiplano um Pampa Aullagas südlich des austrockenden Lago Poopo, der durch einen Zustrom mit dem Titicaca- See verbunden ist, anzusteuern. Nahe dieses Dorfes gibt es eine Formation, die nicht natürlich und stark zerstört erscheint. Seit der englische Autor und Privatforscher Jim Allen ab Ende der Neunziger Jahre hierüber drei Bücher veröffentlich hatte, wird darüber heftig debattiert. Laut Allen und einiger weiterer Autoren stellen diese Überreste nichts anderes dar als als die ehemalige Hauptstadt des sagenhaften Atlantis, wie sie vom griechischem Philosph Platon (427 – 347 v. Chr.) in seinen Werken beschrieben wurde. Wir werden an einer Seite teilweise emporsteigen, um die ringförmigen, sich abwechselnden „Kanäle“ –nun ausgetrocknet und versandet- und Erdaufschüttungen zu sehen, wie Platon diese für „Poseidonis“, so der Name der Hauptstadt von Atlantis, charakterisiert hatte und welche einen zentralen Hügel, auf dessen Spitze sich der Poseidon- Tempel befunden haben soll, umschließen.
Darüber hinaus präsentiert sich ein einzigartiges Panorama: Richtung Norden sehen wir den Lago Poopo mit seinem glitzernden Seespiegel, im Süden ragt der majestätische Vulkan Tunupa auf, welcher den nördlichen Rand der größten Salzwüste der Welt, der „Salar de Uyuni“, markiert. Nicht zu Vergessen der Altiplano, die flache Hochebene der Anden, zu der auch der Titicaca- See gehört. In unittelbarer Nähe von „Poseidonis“ blubbern kalte Wasserquellen, aus denen wohl Methangas aus dem Inneren der Erde aufsteigt und welche zeigen, daß es sich als Teil des pazifikumspannenden „Feuerringes“ um eine tektonisch aktive Zone handelt. Auch Platon hat von kalten und heißen Quellen im Zusammenhang von „Atlantis“ gesprochen.
Wir fahren weiter in die karge Wildnis und erreichen den Rand eines ca. zwei Kilometer im Durchmesser aufweisenden Meteoritenkraters, der somit größer ist als sein berühmtes Pendant in Arizona/USA. Ist ein Himmelskörper, der diesen Krater hervorgerufen hatte, für die Zerstörung der Formation in Pampa Aullagas verantwortlich? Am späten Nachmittag kommen wir in Salinas de Garci Mendoza an, wo wir uns in einer Herberge aus Salz niederlassen, um auszuruhen und über die Impressionen des Tages zu sprechen. Übernachtung in Salinas de Garci Mendoza.
( F – Lunchbox – A )
TAG 05

SALINAS DE GARCI MENDOZA -> SALAR DE UYUNI -> ISLA PESCADA -> UYUNI


Frühstück in der Herberge; danach steigen wir in unseren Allrad- Transporter, der uns am Vulkan Tunupa vorbei Richtung Salar de Uyuni befördert. Mit einer Höhe von 3.600 Metern über dem Meeresspiegel ist die Salzebene nicht nur die größte (ca. 10.500 km² Fläche), sondern auch die höchste ihrer Art auf der Welt. Bevor wir uns dieses Naturwunder näher anschauen, machen wir an der Basis des Tunupa Halt, um uns in einer Naturhöhle umzusehen, in der auf natürliche Weise konservierte Mumien und deren Grabbeigaben positioniert sind. Anschliend befahren wir die weiße Fläche des Salar de Uyuni und steuern auf die Insel Incawasi zu, auf der riesige Kakteen von teilweise mehreren Hundert Jahren Alter anzutreffen sind. Der älteste unter diesen wird auf ein Alter von knapp 900 Jahren geschätzt. Nach der mittäglichen Stärkung gehen wir einen Wanderweg entlang, der uns zur Spitze der Insel führt und von wo aus sich ein einmaliger Rundum- Panoramablick präsentiert. Als wenn man sich auf einem anderen Planeten befände...
Wir setzen unser Tagesprogramm fort und steuern in Richtung der Stadt Uyuni am Rande der Salzwüste, das ehemalige Zentrum der Minentätigkeiten Boliviens. Das Hotel****, in dem wir die Nacht verbringen, befindet sich etwas außerhalb von Uyuni.
( F – M - A )
TAG 06

UYUNI: ZUGFRIEDHOF -> POTOSÍ


Am Morgen durchqueren wir Uyuni und sehen und den surrealen Zugfriedhof an, auf dem Lokomotiven aus der Hochzeit der Minentätigkeiten vor sich hinrosten, bizarre, rotbraune Ungetüme aus einer anderen Zeit.
Im Anschluß daran treten wir die Reise nach Potosí an, der höchstgelegenen Stadt unserer Reise auf über 4.000 Metern über dem Meeresspiegel. Potosí wurde von der UNESCO in den Rang eines Kulturerbes der Menschheit erhoben und charakterisiert sich durch seine barocke Architektur, die Schönheit seiner Kirchen, Klöster, Tempel, Paläste und alten Villen, die ihre engen und pittoresken Gassen schmücken. Vor dem Hintergrund des „Cerro Rico“, des rohstoffreichen Berges, besuchen wir den „Plaza 6 de Agosto“, den „Plaza 10 de Noviembre und ein“ oder zwei Museen.
Ankunft im Hotel**** und Mittagessen. Am Nachmittag erwartet Sie ein Rundgang in der Mine des mysteriösen „Cerro Rico“ (der reiche Berg), der seinen Namen seinem einzigartigen Reichtum an Silbervorkommen verdankt. Die Ausbeutung seiner Schätze wurde dermaßen radikal durchgeführt, daß der Berg sichtbar einsackte und vom Einsturz bedroht ist, da er wie ein Schweizer Käse durchlöchert wurde. Diesen Berg umgeben einige Sonderbarkeiten, sowohl in Form seines auffällig regelmäßigen Aussehens als auch in Hinsicht auf seinen extremen Silberreichtum, der sich sonst nirgends wiederholt, und nicht zu vergessen hinsichtlich seinens geographischen Standortes, der uns neue Gedanken durch den Kopf schießen läßt. Lassen Sie sich überraschen; niemand vor Ort weiß davon!
Kurzer Spaziergang in der Stadt. Übernachtung in Potosí.
( F – M - A )
TAG 07

POTOSÍ -> SUCRE


Nach dem Frühstück besuchen wir das berühmte „Casa de la Moneda“, in dem Münzprägewerkzeuge aus verschiedenen Epochen des Kolonialismus bewundert werden können. Mittagessen im Hotel. Am frühen Nachmittag unternehmen wir eine schöne Reise in die Stadt Sucre, in der sich unser Hotel**** befindet.
Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung in Sucre.
( F – M - A )
TAG 08

SUCRE


Sucre, die schönste Stadt Boliviens und aufgrund seiner Kolonialstilarchitektur eine der schönsten Südamerikas. Am Vormittag gehen wir durch das Altstadtviertel, angereichert mit Besuchen einiger Sehenswürdigkeiten wie z.B. dem „Casa de la Libertad“ (Haus der Freiheit), für die Bolivianer ein Sinnbild der Unabhängigkeit ihres Landes. Darin befindet sich die Unabhängigkeitsurkunde Boliviens, die am 6. August 1825 unterzeichnet wurde. Weiter geht es mit dem „Plaza principal 25 de Mayo“ (Hauptplatz des 25. Mai), bezugnehmend auf die Revolution von 1809, als der erste Ruf nach Freiheit für Lateinamerika erschallte. Danach streifen wir durch den „Parque Simón Bolivar“. Rückkehr ins Hotel und Mittagessen.
Am Nachmittag wird es paläontologisch bzw. prähistorisch: Besuch des „Parque Cretácico“ (Kreidezeit- Park) von Cal Orcko (Kalkberg). Der Park ist weniger wegen seiner Disneyland- artigen, maßstäblichen Dinosauriermodelle besonders beeidruckend, aber die lichten und reich bebilderten Inforäume zu verschiedenen Themenschwerpunkten der Erdvergangenheit sprechen da schon eine andere Sprache. Das Beeindruckensde und bisher auf diesem Planeten Einmalige jedoch stellt eine fast senkrechte Kalkwand dar, deren Dimensionen über 400 x 70 Meter betragen und mehrere Hundert versteinerte Dinosaurierabdrücke verschiedener Spezies aufweist. Die bisher größte Entdeckung der Welt! Die Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten sind entsprechend aufwendig – die Bergwand ist nicht geschützt und damit Wind und Wetter ausgesetzt. Dieser paläontologische Schatz wurde übrigens zufällig ans Tageslicht befördert, nämlich während des Kalkabbaus einer Firma in unmittelbarer Nähe dieser Wand. Dieser riesige, versteinerte Momentabdruck läßt bei genauerer Beschäftigung Fragen aufkommen: so viele und verschiedene Saurierarten in lediglich einer Schicht (Karnivoren und Herbivoren) und in sehr vierschiedener Größe, die alle kreuz und quer in diverse Richtunge liefen, alles einzeln herumhuschende Tiere, keinerlei Spuren von Herden einer Gattung mit einer definierten Laufrichtung, und keinerlei Hinweise darauf, daß diese Spuren von neueren übertrampelt worden sind. Flüchteten diese prähistorischen Tiere panikartig vor einer großen, wenn nicht gar globalen Katastrophe wahllos hin und her, was dieses Felsrelief erklären könnte? Ging der Versteinerungsprozeß derart schnell vonstatten, daß keine weiteren Spuren mehr in das rasch erstarrente Material eingedrückt werden konnten? Waren die Tiere aufgrund des Kataklysmus gar nicht mehr existent und fehlen auch deswegen weiter Spuren? Wir können uns auf interessante Diskussionen gefaßt machen.
Ein darauf folgender Besuch des „Plaza Pedro Anzures“, der eine phantastische Panoramasicht auf Sucre gewährleistet, rundet unser Programm für heute ab.
Rückfahrt ins Hotel und Übernachtung in Sucre.
( F – M - A )
TAG 09

SUCRE -> ICLA


Bereits früh am Morgen (etwa um 07:00 Uhr) verlassen wir das Hotel mit unserm Privatfahrzeug in Richtung des Dörfchens Icla. Auf unserer Route fahren wir durch Tarabuco und die Gemeinde Candelaria, die zum Landkreis von Icla gehören; dabei bekommen wir Siedlungen der Yampara- Kultur zu Gesichte. Etwa 10 Kilometer hinter Candelaria befindet sich Icla. Dort nehmen wir uns eine Unterkunft, essen zu Mittag und ruhen uns erstmal ein wenig aus.
Am frühen Nachmittag machen wir uns dann zu einer kleinen Wanderungzum „Pilón de Azúcar“ (Zuckerhut) auf, einer bergartigen, geologischen Formation, die zur wichtigsten paläontologischen Fundstätte der Gemeinde von Icla und von Bolivien gehört. Danach steigen wir in den Canyon von Icla herab, um angrenzende, tektonische Platten zu observieren.
Abendessen und Ausruhen, um uns auf die Wanderung des nächsten Tages vorzubereiten.
(F/-/-)
TAG 10

ICLA -> SUCRE


Nach einem stärkenden Frühstück (so gegen 06:00 Uhr) verlassen wir unsere Bleibe bereits um 06:30 Uhr, um die versteinerten Dinosaurierspuren aufzusuchen, die ältesten Boliviens und die zweitältesten von Südamerika (auf 170 Millionen Jahre geschätzt). An verschiedenen Gemeinden vorbeiwandernd (Choromo, Uyuni no salar, Taygata, Soroma, Ruditayui und Mayu Pampita) erleben wir einen unvergeßlichen Ausflug durch die Täler von Chuquisaca, farbige Felsformationen betrachtend, welche für die Landschaften in dieser Gegend typisch sind.
Nach etwa zweieinhalb bis drei Stunden kommen wir am Dorf Mayu Pampita vorbei und nehmen uns die Strecke der versteinerten Dinosaurierspuren vor, die ca. eine Stunde in Anspruch nimmt und uns durch an rotfarbigen Gesteinsformationen sowie durch ein mit Palmen bewachsenes Tal führt. Bei den Saurierspuren angekommen bietet sich eine Verschnaufpause von ca. einer Stunde an sowie die Möglichkeit, eine Stärkung zu sich zu nehmen und natürlich die prähistorischen Abdrücke zu bestaunen, bevor wir nach Mayu Pampita zurückkehren, um Mittag zu essen. Nach dem kleinen Ausflug in die Erdvergangenheit kehren wir in unser Basislager in Icla zurück und legen dort eine kleine Erholungspause ein, bevor wir wieder den längeren Heimweg nach Sucre einschlagen, wo wir so gegen 20:00 Uhr ankommen werden.
( F – lunchbox – A )
TAG 11

SUCRE –> TARIJA


Nach dem obligatorischen Frühstück erwartet uns der Transport zum Flughafen von Sucre, um den Flug nach Tarija im Süden Boliviens zu anzutreten, der Weinkammer dieses Landes mit seinen milden Temperaturen. Tarija, an den Ufern des río Pilcomayo gelegen, zählt mehr als 300,000 Einwohner und befindet sich gerade mal ca. 1.800 Meter über dem Meeresspiegel, was sein frühsommerliches Klima erklärt. Aber nicht nur Wein, sondern auch der unter dem Namen „Singani“ bekannte Tresterschnaps ist hier beheimatet. Die Küche dieser Region wird wegen ihrer Vielfalt sehr geschätzt und Fisch steht wegen seines reichen Vorkommens eine wichtige Rolle. Tarija wurde am 4. Juli 1574 von den Spaniern gegründet und diente als Kornkammer dazu, die Minenarbeiter von Potosí und Oruro zu versorgen. Im Jahre 1817 befreite sich Tarija von der Vorherschaft der Spanier und wurde ein unabhängiges Territorium, aus dem später die Republik Bolivien hervorgehen sollte. Auch in dieser Region gibt es versteinerte Dinosaurierspuren und weitere, paläontologische Funde sowie eine schöne Teleskopanlage mit Planetarium, ca. eine halbe Stunde von der Stadt entfernt.
Transport vom Flughafen zum Hotel**** und Mittagessen. Am Nachmittag gehen wir zu Fuß zum „Plaza Mayor“, dem Hauptplatz von Tarija. Dort empfiehlt es sich, eine Tasse Kaffee oder einen stilechten Capucchino in einem der schönen Restaurants oder Cafes zu saufen und geilen Weibern hinterherzupfeifen.
Option 1 für den Nachmittag: Besuch des Naturwissenschaftlichen Museums in direkter Nähe zum Plaza Mayor, im dem Tierskelette aus der geologischen Epoche des Tertiär wie z.B. von Mammuts, Riesenfaultieren, etc. ausgestellt sind, darüber hinaus eine Kollektion von Mineralien und Überresten der ersten Siedler dieser Region (Pfeilspitzen, bearbeitete Knochen, Petroglypen, etc.), die uns von der fernen Vergangenheit Boliviens erzählen.
Option 2 für den Abend (Aufpreis, siehe weiter unten): Fahrt zu den Teleskopen außerhalb von Tarija. Bei klarem Himmel können wir Himmelsobjekte mit großen Teleskopen ins Visier nehmen, wobei die dortigen Astronomen hierzu Erklärungen abgeben. Im Anschluß daran gibt es eine Vorstellung im modernen Planetarium, welches darüber hinaus das beste Boliviens ist.
Rückfahrt ins Hotel und Übernachtung in Tarija.
( F – M - A )
TAG 12

TARIJA -> DAS NATURRESERVAT VON SAMA


Für den heutigen Tag erwartet uns eine Na-Tour- Erfahrung in einem der zahlreichen Naturparks, die Bolivien zu bieten hat. Die „Reserva Natural de Sama“ ist eine besondere Empfehlung, da sie mit der höchsten Diversität von Tierarten der drei Regionen von Tarija aufwarten kann. Sama wurde im Jahre 1991 als Öko- Reservat gegründet und weist nicht nur ökologischen Reichtum auf, sondern auch archäologische Schätze aus fünf verschiedenen Epochen (paläo- indianische Periode von 12.000 v. Chr. bis 1532 n. Chr.): man kann die Überreste dieser Ansiedlungen, die aus Befestigungesanlagen und Plattformen für die Landwirtschaft besuchen. Wir essen im Park zu Mittag, um jeden Augenblick die Schönheit der Natur zu genießen.
Rückfahrt nach Tarija am späten Nachmittag und Übernachtung in Tarija.
( F – lunchbox – A )
TAG 13

TARIJA -> LA PAZ


Am frühen Morgen (oder nach dem Frühstück, abhängig vom gewählten Rückflug) bringt uns der Privattransport zum Flughafen von Tarija. Rückflug nach La Paz. Dort angekommen erwartet uns auch schon wieder der Fahrer, um uns in das dortige Hotel**** zu bringen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.
Option (ohne Aufpreis): besuchen Sie mit mir das „Museo de Metales Preciosos“ (Museum für wertvolle Metalle), um die berühmt-berüchtigte „Fuente Magna“, eine Quarzitschüssel mit seltsamen Schriftzeichen und Gravuren, in Augenschein zu nehmen, welche erlaubt, über präkolumbische, interkontinentale Kontakte nachzudenken...
( F – M – A )
TAG 14

LA PAZ: HOTEL -> FLUGHAFEN


Frühstück im Hotel (oder im Flughafen, abhängig vom von Ihnen gewählten Flug). Privattranport von Ihrem Hotel zum Flughafen. Wenn gewünscht, helfe ich Ihnen beim Ausfüllen der Ausreiseformulare. Wir verabschieden uns von Ihnen und hoffen, daß Sie mit uns eine unvergeßliche Reise hatten.
( F )

ENDE DER ALLGEMEINEN REISEBESCHREIBUNG

(Änderungen vorbehalten – indivduelle Anpassung an Ihre Reisewünsche möglich.)

Gruppenpreise pro Person ab 2017:

5 Personen: 2.975.- €;

6-9 Personen: 2.780.- €;

10-16 Personen: 2,200.- €;

17-22 Personen: 2.030.- €

Einzelzimmerzuschlag: 150.- €/Person

Aufpreis für Option 2/Teleskope und Planetariom, TAG 11: 14.- €/Person
HINWEIS: DAS PROGRAMM KANN AUFGRUND VON REISEBEDINGUNGEN ÄNDERUNGEN UNTERLIEGEN.
Was mitnehmen?: Sonnenbrille, Hut oder Kappe, sportliches Schuhwerk oder Wanderschuhe, Sonnenschutz mit hohem Protektionsfaktor (Sun block), tagsüber leichte Bekleidung (nie ohne Unterhemd) und nachts Pullover/Sweatshirt mit Windjacke, Regenschirm (“Knirps”) oder Regenponcho gegen plötzlichen Wetterumschwung, Kopie des Impfpasses: Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Imbestimmungen Boliviens, die Sie im Internet abrufen können.